Künstlername

Matt Dillon

Vorname(n) Matthew Raymond
Geboren 18.02.1964
Geburtsort New Rochelle / New York
Grösse 1,83 m
Sternzeichen Wassermann
Uservote B-Star
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Ob als Richie, Randy oder Rusty - Matt Dillon war der Held in Teenagertagen, damals so schön und rebellisch wie heute noch

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Das sollte man über Matt Dillon wissen:

Wären damals keine Talentsucher auf dem Schulhof der "Hommock School" herumgelaufen, wer weiß, was aus Matt Dillon geworden wäre. Er schwänzte die Schule, um mit seiner Greaser-Gang abzuhängen, rauchte Hasch und trank. Aber zum Glück war der gutaussehende 15-Jährige damals genau das, was sie sich für den Film "Over the Edge" ("Wut im Bauch", 1979) ausmalten. Matt kreuzte zum Casting auf und legte eine bockig-gereizte Haltung an den Tag. Damit war ihm seine erste Rolle in einem Film über gelangweilte Jugendliche in Colorado, die gegen Eltern und Polizei aufbegehren, sicher. Das Image des lässigen Rebells und Frauenhelden sollte ihn in seiner Schauspieler-Karriere lange begleiten. Ein Jahr später war er in "Little Darlings" ("Kleine Biester", 1980) das Objekt der Begierde von zwei 15-jährigen Mädchen. Als er dann in "Liars Moon" ("Durchgebrannt aus Liebe", 1981) einen armen Jungen spielt, der mit einem reichen Mädchen durchbrennt, wird ihm endgültig der Stempel aufgedrückt: Teen-Star Nummer Eins. Matts Konterfei hing in den Achtzigern in den Jugendzimmern seiner weiblichen Fans, während auch die Jungs so wie er sein wollten.

In der Folgezeit geriet er glücklicherweise auch noch an die richtigen Regisseure und Drehbücher. Im bewegenden Drama "The Outsiders" von Francis Ford Coppola spielte er 1983 an der Seite hervorragender Jungschauspieler (Tom Cruise, Emilio Estevez, Rob Lowe und Patrick Swayze). Als "Rusty James" kam er erneut in Schwierigkeiten, bevor ihn sein Bruder alias Mickey Rourke in Coppolas Kultfilm "Rumble Fish" (1983) aus der Patsche zieht. Einen ersten Ausflug in die Erwachsenenrolle machte Dillon mit dem Thriller "Target" ("Zielscheibe", 1985) an der Seite von Gene Hackmann, der bis heute ein großes Idol für Dillon ist. Es folgten ein paar weniger ruhmreiche Rollen im romantischen Genre, bevor er in Gus van Sants kompromisslosen Film über Drogenabhängige, "Drugstore Cowboy", von den Kritikern in den Himmel gehoben wurde.

Ob in sexy Thrillern wie "Wild Things" (1998), urkomisch als schmieriger Privatdetektiv in der Komödie "Verrückt nach Mary" (1998) oder als hohler Grunge-Rocker in der Liebeskomödie "Singles" - Matt scheint sich in jedem Genre wie zuhause zu fühlen. Das einstige Teenie-Idol hat sich zum ernstzunehmenden Schauspieler gemausert. Wer Matt Dillon trotz seiner unzähligen Filmrollen bisher noch nicht bewusst wahrgenommen haben sollte, dem sei besonders ein Film ans Herz gelegt: "Factotum" (2005). In der Rolle des Alter Ego von Charles Bukowski, Henry Chinasky, ist er schlichtweg brillant. Und das nicht nur, weil er die Bücher des Beat-Generation-Autors geradezu verschlang, als er Anfang 20 war. Meistens übrigens wenn er verkatert war - da sei er in der richtigen Stimmung, verrät er in einem Interview.

Matt ist in einer Großfamilie aufgewachsen. Neben seinen Eltern Mary Ellen und Paul Dillon waren da noch fünf Brüder und eine Schwester. Er ist das zweite von sechs Kindern, und inzwischen mindestens zweifacher Onkel. Wenn es um sein eigenes Liebesleben geht, hüllt er sich in Schweigen. Hinter der rauen Fassade eines echten Abenteurers, verbirgt sich aber ein schlaues Köpfchen mit Charme und Seele. Nicht gerade die schlechtesten Voraussetzungen um die Herzen der Frauen zu gewinnen. Wenn er nicht gerade auf Abenteuer-Urlaub geht: beispielsweise auf eine ausgiebige Rucksackreise durch Südostasien.

Autorin: Sonja Schewe

Klatsch und Tratsch

Matt Dillon ist auch der fiktionale Name eines Helden der Westernserie "Gunsmoke", die von 1955 bis 1975 im Fernsehen lief. Der US-Marshall für Dodge City wurde von James Arness gespielt. +++ Er ist Baseball-Fan, liebt die "New York Mets" und sammelt "Mookie Wilson"-Baseball-Karten. +++ Seine Großmutter Bea Dillon ist die Schwester von zwei berühmten Künstlern: Alex Raymond und Jim Raymond. Alex Raymond erfand die Comic-Helden Flash Gordon, Jungle Jim, Rip Kirby. +++ In den späten 90ern hatte er eine Beziehung mit Cameron Diaz. +++ Schreibt gerne an Drehbüchern in seinem kleinen Garten in New York.



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