Künstlername

Lily Allen

Vorname(n) Lily Rose Beatrice
Geboren 02.05.1985
Geburtsort Hammersmith / London
Wohnort London / England
Partner Sam Cooper
Grösse 1,57 m
Sternzeichen Stier
Uservote B-Star
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Lily Allen ist nicht das nette Mädchen von nebenan, für das man sie auf den ersten Blick halten könnte und schon gar kein Vorbild, Lily ist sie selbst

Artikel Alle Artikel zu Lily Allen im Zeitstrahl geordnet.    
Bilder Alle Bilder mit Lily Allen im Fotoalbum geordnet.    

Das sollte man über Lily Allen wissen:

Zurückhaltung liegt ihr nicht, Lily Allen ist schon immer ein Rebell. Nach der Scheidung ihrer Eltern fällt die Tochter eines Schauspielers und einer Filmproduzentin eher durch Schlägereien auf dem Schulhof als durch gute Noten auf, bis sie mit 15 Jahren endgültig den konventionellen Weg verlässt und die Schule nach insgesamt stolzen 12 Schulwechseln (einschließlich einem kurzen Internatsbesuch) schmeißt, um eine Ausbildung als Floristin zu beginnen - die sie nach kurzer Zeit wieder abbricht.

Zu Hause dominiert der Rock'n'Roll, ihr Patenonkel ist Joe Strummer (Sänger der Punkband "The Clash") und ihr Heranwachsen zwischen Plattensammlungen ihrer Mutter ("T.Rex", "The Clash", Bob Marley, um nur einige zu nennen) und ersten Selbstfindungsversuchen mit ausschweifenden Drogenexzessen ist eine Achterbahnfahrt der Extreme. Neben der Wurzellosigkeit durch den häufigen Wohnortswechsel wächst Lily jenseits jeglicher Konformitäten auf, so berichtet sie in einem Interview: "Alle Freunde meiner Mutter waren schwul, mein Vater hatte Affären und es gab Drogen im Haus, als ich ein Kind war". Mit 14 rutscht Lily knapp an einer Überdosis vorbei, nach eigenen Aussagen befindet sie sich zwischen ihrem 16. und 19. Lebensjahr fast durchgängig im Cannabisrausch.

Bereits mit 16 Jahren spricht Lily Allen bei diversen Plattenfirmen vor und ergattert 2002 einen Plattenvertrag beim Musiklabel "Warner". Eine CD kommt nie zustande, "Warner" lässt den Vertrag auslaufen. Dennoch hat Lily Blut geleckt.

Während eines Ibizaurlaubes trifft sie den Musikagenten George Lamb, es folgt ein Plattenvertrag bei "Regal Records", einem Unterlabel der "EMI". Aus Frust über die langsame Musikindustrie beginnt Lily Allen, Songs von sich auf den Internetplattformen "Myspace" und "Youtube" zu veröffentlichen. Mit Coverversionen von 50 Cent ("Window Shopper") und den "Kaiser Chiefs" ("Oh My God") steigen ihre Hörerzahlen innerhalb kürzester Zeit ins Astronomische, in den ersten Monaten kann sie bis zu anderthalb Millionen Zuhörer verbuchen. Nicht von ungefähr kommt daher ihr Spitzname "Queen of the Myspace-Generation".

Im Frühling 2006 gelingt Lily Allen endgültig der kommerzielle Durchbruch mit der Popsingle "Smile" und dem darauffolgenden Album "Alright, still", an dessen Entstehung Erfolgsproduzent und Amy Winehouse-Entdecker Mark Ronson maßgeblich beteiligt ist. Lily befindet sich angeblich auf dem schottischen "T in the Park"-Festival, als sie die Nachricht ihres Charterfolges erhält. Ihre Reaktion darauf: ein ordentliches Trinkgelage, nach dem sie durch den Backstagebereich rennt und den männlichen Bands entgegenbrüllt: "Ihr tragt enge Hosen, aber ich bin die Nummer eins."

Im Licht der Öffentlichkeit liest sich Lilys Skandalregister von nun an wie ein Terminkalender: Zickenkrieg vor laufenden Kameras mit Elton John bei der Londoner Verleihung des "Men of the Year Award", Beschimpfungen im Internet gegen den amerikanischen Promi-Blogger Perez Hilton, Konkurrenzkeilerei mit anderen britischen Stars wie Amy Winehouse, Totalabstürze in der Londoner Clubszene oder fragwürdige Drogenstatements auf ihrem Internetblog. Lily Allen gilt als das "Enfant terrible" der Popszene und steckt dabei voller Widersprüche: exzentrisch und sensibel, damenhaft und plump, offenherzig und wundersam wird sie als weibliche Version des britischen "The Streets" Frontmann Mike Skinner gehandelt.

Autorin: Lena Hartung

Klatsch und Tratsch

Lily Allen war für Robbie Williams als Backgroundsängerin tätig ist und ist auf dem Album "Rudebox" zu hören+++Als Kind litt Lily an der sehr seltenen Kawasaki-Krankheit, die das Herz-Kreislauf-System angreift. Nach gründlichen Untersuchungen stellte sich aber heraus, dass sich ihr Problem auf ein Herzrauschen begrenzte+++2008 wurde Lily Opfer einer betrügerischen Stripperin: Die Tänzerin hatte sich illegal Lillys Daten beschafft und war jeden Abend auf Lilys Rechnung mit dem Taxi zur Arbeit gefahren. Kostenpunkt: Knapp 4000 Euro+++Lily gab an, während einer USA-Reise ein Techtelmechtel mit einem eineiigen Zwillingspärchen gehabt zu haben



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