Man kann sie lieben oder hassen: Lady GaGa sorgt mit eingängigen Pophymnen und provokanten Bühnenoutfits für Kontroversen
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Das sollte man über Lady GaGa wissen:
Manch einer hielt Lady GaGa für eine zu grell geschminkte Eintagsfliege mit Hang zur Selbstinszenierung als sie 2008 mit "Just Dance" urplötzlich die Charts stürmte. Doch weit gefehlt: Die Sängerin zeigte sich beständig und veröffentlichte eine Single nach der anderen. Manch einem schien ihr schneller Erfolg ein Dorn im Auge: Als Christina Aguilera 2008 während der "MTV Video Music Awards" auf ihre "gagaesken" Outfits angesprochen wurde, antwortete sie: "Ich weiß gar nicht, wer diese Person ist. Ich weiß nicht einmal, ob es sich bei Lady GaGa um einen Mann oder eine Frau handelt."
Nun: Die GaGa ist eine Frau - und eine Entertainerin noch dazu. "Schon als kleines Mädchen habe ich mich andauernd in Szene gesetzt, und im Grunde genommen mache ich das auch heute noch." Im Kindesalter drehte sie ihre Anlage zu Michael Jackson und Cindy Lauper auf und nutzte Salzstangen als Mikrofon. Später besuchte sie dieselbe elitäre Privatschule, wie einige Jährchen zuvor auch Nicky und Paris Hilton. Dort wurde sie jedoch von ihren Klassenkameraden für ihren extravaganten Stil verspottet.
Doch Lady GaGa ließ sich nicht entmutigen und glaubte fest an sich und ihr Talent. Grund genug dazu hatte sie allemal: Immerhin brachte sie sich mit nur vier Jahren selbst das Klavierspielen bei und schrieb mit 13 Jahren ihre erste Ballade. Mit 14 Jahren hatte sie ihre ersten Auftritte in New Yorker Clubs und als ihre Eltern sie nach ihrem Auszug nicht finanziell unterstützen wollten, tanzte sie kurzerhand auf Tischen diverser Nachtlokale. "Ich habe die Dinge so angegangen, wie es sich gehört. Ich habe in jedem Club in ganz New York City auf der Bühne gestanden: Zunächst waren es Reinfälle, dann konnte ich die Fans irgendwann für meine Show begeistern, und während ich diese Lektionen gelernt habe, fand ich als Künstlerin zu mir", resümierte Lady GaGa ihren Werdegang zurückblickend. Mit 20 Jahren wurde dann tatsächlich die Plattenfirma "Interscope" auf sie aufmerksam und nahm sie unter Vertrag. Nachdem sie Songtexte für die "Pussycat Dolls" und Britney Spears geschrieben hatte, folgte 2008 der Durchbruch mit ihrem Debüt-Album "The Fame".
Riecht nach Genie und Wahnsinn, diese GaGa. Da passt der Name doch perfekt. Doch Vorsicht: Diesen trägt sie nicht etwa wegen ihrer verrückten Art. Als Inspirationsquellen nennt sie David Bowie und "Queen". Der 80er-Jahre-Klassiker "Radio Ga Ga" diente letztlich dann auch als Grundlage für ihren Künstlernamen. Auch für ihre wilden Bühnenoutfits, die sie allesamt selber kreiert, gibt es natürlich Vorbilder: Peggy Bundy und Donatella Versace. Da dürfte es die Mütter dieser Welt freuen, dass die Sängerin mit italienischen Wurzeln eine eigene Modekollektion für junge Leute plant.
Autoren: Lena Hartung, Jana Gloistein
Klatsch und Tratsch
Ihr Lied "LoveGame" wurde 2009 erstmals in dem Film "Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin" veröffentlicht und ist auch auf dem Soundtrack zu finden +++ Im Booklet ihrer CD dankt Lady GaGa ganz schlicht "Fashion" - Mode ist eben außerordentlich wichtig für sie +++ Ihr Vater soll vor Scham geweint haben, als er sie das erste Mal auf der Bühne sah. Mittlerweile ist er aber sehr stolz auf seine Tochter +++ Angeblich gehen Lady Gaga mit Anfang 20 schon die Haare aus, weil sie sie so oft färbt- ihr offensichtlicher Farbfavorit: Platinblond +++ In einem Interview gestand Lady GaGa, sie fände es toll, wenn Marisa Tomei sie in einer Verfilmung spielen würde +++ Lady GaGa hat den Twitter-Rekord geknackt: Über 20 Millionen Menschen ihr momentan in dem beliebten sozialen Netzwerk +++
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