Kristin Davis istbekannt als die unschuldige Charlotte aus "Sex and the City". Doch noch wenige Jahre zuvor ärgerte sie die Zuschauer als verlogenes Biest - bis zum Absetzen
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Das sollte man über Kristin Davis wissen:
Charlotte aus "Sex and the City" könnte man durchaus als Prototyp einer Romantikerin beschreiben: verträumt, immer auf der hoffnungsvollen Suche nach Mr. Right und manchmal ein wenig naiv. Die Schauspielerin Kristin Davis verkörpert die Rolle so überzeugend, dass man nur überrascht werden kann, wenn man die emanzipierte Amerikanerin kennenlernt.
Schon als Kind unterschied sich Kristin sehr von einem verträumten Püppchen. Ihr Kindheits-Idol war die herausragende Frauenrechtlerin Gloria Steinem. Ziemlich ungewöhnlich für ein Kind, aber bei ihrem Elternhaus doch nicht so unerwartet. Die Mutter und der Stiefvater achteten sehr darauf, dass Kristin kulturell und intellektuell gefördert wurde. So traf man sich in einer Gruppe Gleichgesinnter einmal im Monat und hörte klassische Live-Musik.
Ihre Mutter war es auch, die es ihr bewusst machte, wie wichtig es ist, die bereits erreichten Ziele von Feministinnen anzuerkennen und diese weiterzuführen. Deswegen ließ sie Kristin auch nicht ganz klassisch in Weiß auf einem Ball debütieren. Das fand die jugendliche Kristin Davis schon ein bisschen traurig, aber an den Motiven der Mutter zweifelte sie nicht.
Ein wenig Rebellion muss aber dennoch sein. Kristin rebellierte, indem sie trank. Heute sagt sie, dass sie ein Alkoholproblem hatte. Noch kein Promi-Problem: Zu der Zeit, in der Kristin öfter mal ein Glas zuviel trank, war sie nicht einmal erfolgreich im Showgeschäft. Sie leitete mit einem Freund ein Yoga-Studio und arbeitete gelegentlich als Kellnerin. Seitdem rührt die Schauspielerin keinen Tropfen mehr an.
Bekannt wurde sie als Seriendarstellerin, vor ihrem Erfolg mit "Sex and the City" gab sie das bösartige Biest in "Melrose Place". Dort spielte Kristin die gemeine Brooke äußerst überzeugend. So überzeugend, dass die Produzenten sie schließlich aus dem Drehbuch schrieben - zu sehr hassten die Zuschauer die Figur. Die Gefahr bestand bei der süßen Charlotte aus "SATC" jedenfalls nie.
Der ähnelt Kristin dann allerdings in einer Hinsicht doch: Ihre Eltern mussten ihr bei einer besonders delikaten Folge von "SATC" versprechen, ihr nicht zu erzählen, falls sie sie ansehen würden. Da schämte sich das gute amerikanische Mädchen in ihr.
Autorin: Carla Quick
Klatsch und Tratsch
Vor der mittlerweile verstorbenen Großmutter musste die Serie "Sex and the City" verheimlicht werden. Für die alte Dame wäre sie zu explizit gewesen. +++ Nachdem Kristin dem Alkohol abgeschworen hat, verfolgen sie noch zwei andere Süchte: Sie bezeichnet sich als abhängig von Prada und Koffein. +++ Kristin hasst Blind-Dates +++ Sollte Kristin jemals hinter die Kamera treten, wäre sie gerne Produzentin. Dann könnte sie sagen, was gemacht wird und was nicht. +++ Beim Workout hört Kristin am liebsten Musik von Beyoncé, Lady GaGa, Miley Cyrus oder Britney Spears. +++ Am besten kann Kristin im Flugzeug schlafen. +++ Kristin hat zwei Hunde, die sie von der Straße in L.A. rettete. In Kenia hat sie ein verlassenes Elefanten Baby adoptiert, das dort im Sheldrick Elefanten Waisenhaus lebt +++ Paris ist ihre Lieblingsstadt – nach New York City natürlich.
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