Mit ihrer Tante Julia Roberts hat Emma Roberts nicht nur das strahlende Lächeln, sondern auch das große Schauspieltalent gemeinsam
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Das sollte man über Emma Roberts wissen:
Während andere Kinder mit Eimerchen und Schäufelchen über den Spielplatz turnten, krabbelte die kleine Emma schon als Kind an Filmsets umher. Sie besuchte dort nämlich regelmäßig ihre Tante Julia Roberts und ihren Vater Eric Roberts - und das, obwohl ihre Eltern sich kurz nach Emmas Geburt getrennt hatten und ihr Papa angeblich auch nicht das allerbeste Verhältnis zu seiner berühmten Schwester gehabt haben soll. "Ich war an Sets, seit ich ganz klein war und bin damit aufgewachsen", so Emma. Ihre Mutter Kelly Cunningham war ursprünglich gegen die Schauspiel-Ambitionen ihrer Tochter, doch der Dreikäsehoch konnte sich durchsetzen. "Ich wollte einfach schon immer Schauspielerin werden. Schon seit ich wirklich klein war wollte ich das. Meine Mutter wollte aber nicht, dass ich zu jung damit anfange", erzählte Emma später in einem Interview.
Ihren ersten Film "Big Love" drehte Emma dann 2001, da war sie gerade mal zehn. Noch im selben Jahr durfte sie in ihrem zweiten Film "Blow" schon mit Penelope Cruz und Johnny Depp vor der Kamera stehen - was Emma erst im Nachhinein richtig fein fand: "Ich war noch so klein, ich habe damals gar nicht verstanden, dass ich mit den besten Schauspielern gearbeitet habe. Erst später ... Johnny Depp ist wirklich großartig, ich würde gern wieder mit ihm drehen", schwärmte Emma. Ihre strenge Mutter verbot dem Nachwuchsstar allerdings, den kompletten Gangster-Streifen zu sehen, weshalb Regisseur Ted Demme extra für die kleine Emma nur ihre Szenen auf einem Band zusammen schneiden ließ.
Offiziell berühmt wurde Emma Roberts in den USA 2004 mit der Teenie-Serie "Unfabulous" auf dem Jugendsender "Nickelodeon". Für denselben Sender arbeitete auch Britney Spears' kleine Schwester Jamie Lynn Spears - weshalb Emma und Jamie Lynn gute Freundinnen wurden. Etwa zur selben Zeit wagte Emma auch erste Schritte ins Musikgeschäft. Ihr erster Song "If I Had It My Way" war Teil des Soundtracks für den Disneyfilm "Die Eisprinzessin". Emmas Album "Unfabulous and More: Emma Roberts" wurde auch in den Soundtrack zur Serie eingebunden. Ein gern genommenes Geschäftsmodell bei Teenie-Stars, siehe Lindsay, Miley & Co.
Doch inzwischen hat sich Emma eindeutig für die Schauspielerei entschieden: "Ich konzentriere mich jetzt auf Filme ... Ich mag Leute nicht, die 'Schauspieler/Sänger' werden. Ich denke, man sollte das eine oder das andere sein, weil man für gewöhnlich nicht in beidem wirklich gut sein kann", so Emma. Vorbilder zum Nacheifern hat sie auch schon: "Ich bin ein riesiger Fan von Gwyneth Paltrow. Sie ist so etwas wie mein Idol ... Sie hat viele kleine Filme gemacht, aber auch tolle, große Filme und sie ist eine wirklich tolle Schauspielerin." Auch Anne Hathaway bewundert Emma sehr.
Nur mit ihrer Tante Julia wird sie gar nicht gern verglichen: "Manche Leute sehen mich an und denken 'Sie ist einfach nur die Nichte von Julia Roberts' ... Wir haben zwar das gleiche Lächeln - aber ich finde, ich sehe überhaupt nicht aus wie sie. Ich versuche, nicht wie sie zu sein ... Ich stehe auch nicht im Wettbewerb mit ihr. Sie ist einer der größten Filmstars der Welt!"
Deshalb will Emma Roberts, die inzwischen in Los Angeles lebt, ihren eigenen Weg im Filmgeschäft gehen - ohne Tante Julia: "Ich würde gerne etwas kleineres, ausgefalleneres machen. Etwas, das zeigt, dass ich eine richtige Schauspielerin bin ... Ich habe das Gefühl, dass ich mir inzwischen auch selbst einen Namen mache."
Autorin: Jessica Wagener
Klatsch und Tratsch
Emma Roberts ist beim ersten Mal durch die Fahrprüfung gerasselt: "Ich wusste nicht, dass man beim rechts abbiegen bei Rot halten muss." Inzwischen hat sie aber bestanden. +++ Sie wurde von Co-Star Alex Pettyfer beim Dreh von "Wild Child" immer geärgert: "Er war wirklich gemein zu mir. Er zog mich die ganze Zeit damit auf, dass ich behaarte Arme haben würde." Wohl in Anlehnung an den legendären Achsel-Auftritt ihrer Tante Julia +++ Während ihrer Schulzeit musste sie häufig nachsitzen. "Weil ich gegen die Schuluniform-Regeln verstoßen hatte", so Emma. +++ In einem Interview mit der "Teen Vogue" sagte sie: "Ich stand mal auf Nick Jonas, aber er dreht jetzt in ganz Hollywood seine Runden und ich weiß nicht, ob ich das gut finde." Hinterher entschuldigte sie sich bei Nick dafür. +++ War vor ihrer ersten Sexszene mit Rory Culkin für "Lymelife" aufgeregt: "Ich dachte: 'Jeder Mann mit dem ich verwandt bin, wird diesen Film sehen.' Ich habe Onkels und einen Vater und einen Stiefvater und es ist einfach nur peinlich. Also hoffe ich, dass sie ihre Augen schließen!" Auch Emma selbst konnte nicht hingucken: "Als ich die Szene das erste Mal im Kino sah, stand ich auf und ging raus." +++ Sie ist absolut kein Ordnungsfan: "Mein Zimmer ist immer ein Riesen-Chaos, weil ich meine Klamotten einfach überall hinschmeiße", so Emma Roberts.
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