Calista Flockhart verkörperte die Anwältin Ally McBeal in ihren Mikrominiröcken so gut, dass sie aus der Rolle fast nicht mehr herauskam
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Das sollte man über Calista Flockhart wissen:
Bei Calista Flockhart denkt man zuerst an die neurotische Anwältin der TV-Serie "Ally McBeal". Dabei kann sie doch viel mehr als Ally...
In ihrer Kindheit ist Calista eigentlich schwerpunktmäßig umgezogen. Geboren wurde sie in Freeport, lllinois. Kurz danach zog die Familie nach Iowa um, danach in zwei Städte in Minnesota, nach New York und New Jersey, wo sie ihren High-School-Abschluss machte. "Umziehen macht mir nichts mehr aus, aber damals war es schon hart. Irgendwie habe ich dann das Beste daraus gemacht und war am Ende immer glücklich."
Calista studierte Schauspiel an der Rutgers University. Nebenbei jobbte sie in einem Fitness-Klub, weshalb auch bei ihr zu Hause nie ein Mangel an Handtüchern, Bademänteln und Toilettenpapier herrschte: "Ich habe wirklich alles mitgehen lassen." Zu kleinen New Yorker Theaterproduktionen kamen bald größere Rollen an Provinztheatern hinzu. 1995 gab Calista Flockhart ihr Broadway-Debüt in Tennessee Williams "Die Glasmenagerie" und erntete dafür euphorische Kritiken. Sie bekam für ihre Arbeit den "Theatre World Award" und den "Clarence Derwent Best New Talent Award" verliehen.
Während sie gerade am Broadway für Tschechows "Drei Schwestern" probte, überredeten Freunde sie, für die Rolle der "Ally McBeal" vorzusprechen. Sie flog nach L.A. und wurde direkt engagiert. Mit ihrer zierlichen Figur, ihrer Intensität und ihrem schrägen Humor war sie ganz Ally - eine großstädtische Single-Anwältin, deren Unterbewusstsein mit einer bis dahin noch nicht bekannten Voiceover-Technik eingespielt wurde. Ein weiterer Clou an der TV-Serie "Ally McBeal" waren die virtuellen Spielchen, die die Wunschvorstellungen der Single-Anwältin preisgaben: So sahen die Zuschauer zum Beispiel die coole Juristin in der Kantine beim distanzierten Small Talk mit ihrem ehemaligen, inzwischen verheirateten Geliebten und neuen Kollegen. Und dann wie sie in einer riesigen Kaffeetasse heftigst mit ihm knutscht
Michelle Pfeiffers Ehemann, der Ex-Anwalt, Drehbuchautor und Produzent David E. Kelley, hatte die Idee zu der Soap-Comedy, die in den USA für Furore und leidenschaftliche Debatten sorgte. "Ich finde es wundervoll, dass wir solche Kontroversen provozieren. Aber ich hätte nie gedacht, dass es so weit kommen würde," so hatte Calista zuerst die Genialität der Serie unterschätzt.
Mit ihren Leinwandauftritten in "Quiz Show", "Birdcage - Ein Paradies für schrille Vögel", "Ein Sommernachtstraum", in Rodrigo Garcias "Gefühle, die man sieht" und in Disneys "The Last Shot" ist sie nicht so groß heraus gekommen.
Autorin: Stefanie Behrens
Klatsch und Tratsch
Kürbis-Shopping vor Halloween: Calista und Harrison, die sich sonst nur sehr selten in der Öffentlichkeit zeigen, besorgten 2006 mit ihrem Sohn Liam auf den letzten Drücker vor Halloween noch ein paar Kürbisse auf dem angesagten Kürbishof in West Hollywood. Und waren prompt in allen Magazinen zu sehen. +++ Im Sommer 2006 entschloss sich Calista, zum ersten Mal nach ihrer Kinderpause wieder Vollzeit zu arbeiten. Die Hauptrolle für die Serie "Brothers & Sisters" des Produzenten und Regisseurs Ken Olin ist sogar speziell für sie geschrieben worden. Sie spielt darin eine Hauptrolle als Tochter von Sally Field und als Schwester von Rachel Griffiths.
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