Er ist der Frauenschwarm, der mit schwierigen Filmen begeistert, obwohl er doch so gern einmal einen Actionhelden spielen würde
Artikel
Alle Artikel zu Adrien Brody im Zeitstrahl geordnet.
Das sollte man über Adrien Brody wissen:
Der Kuss dauerte sage und schreibe 36 Sekunden lang. Und die ganze Welt schaute zu. Soeben hatte Adrien Brody von einer gewissen Halle Berry den Oscar als bester Darsteller für seine Rolle in Roman Polanskis Holocaust-Drama "Der Pianist" bekommen. Mit 29 Jahren war er da jüngster Gewinner aller Zeiten. Nun schien sich der hochgewachsene Frauenschwarm vor Rührung fast an dem schönen Bond-Girl festzusaugen.
Brodys Freude ist nur zu verständlich. Sein Talent war seit Jahren unbestritten, irgendwie schien er immer kurz vor dem Durchbruch zu stehen. Er wurde gefeiert für seine Rolle als Spieler in "Nothing to Lose" oder als schwuler Beatnik in "The Last Time I Committed Suicide". Er gab eigenwillige Künstler, Rocker, Kriegsfotografen, immer anspruchsvolle Charakterparts. Regelmäßig erhielt Brody großartige Kritiken und ebenso regelmäßig fiel er an der Kinokasse durch.
Schon in jungen Jahren träumte Adrien Brody davon, ein berühmter Schauspieler zu werden. "Ich war ein wildes, draufgängerisches Kind und hatte eine große Fantasie", erinnert sich Brody an seine Kindheit im New Yorker Stadtteil Queens. "Jedes Erlebnis, das ich hatte, habe ich anderen vorgespielt. Es steckte schon immer etwas von einem Schauspieler in mir." Seine Mutter, die aus Ungarn stammende Fotografin Sylvia Plachy, förderte das Talent ihres einzigen Kindes. Sie schickte ihn schon mit zwölf Jahren auf eine High School für darstellende Künste.
Seit dem Oscar hat sich Brody seinen Kindheitstraum erfüllt. 2005 besetzte ihn Peter Jackson in "King Kong" erstmals als Hauptrolle in einem Blockbuster. Dennoch sind es nach wie vor die ernsten Rollen, die ihn reizen: "Rollen, die mich herausfordern, mit denen mein Verständnis von Film und meine Fähigkeiten gefördert werden." Bei so viel Entwicklungswillen scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis Brody wieder einmal im Rampenlicht der Weltöffentlichkeit steht und einer schönen Frau einen nicht enden wollenden Kuss gibt.
Autor: Björn Erichsen
Klatsch und Tratsch
Obwohl Adrien Brody nach seinem kometenhaften Aufstieg in den letzten Jahren sehr im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses steht, schafft er es, sein Privatleben geheim zu halten. Er ist seit mehreren Jahren mit Michelle Dupont liiert. Gelegentlich werden ihm Affären mit Filmpartnerinnen nachgesagt was Brody aber regelmäßig dementiert. +++ Scheinbar macht Erfolg schön: Obwohl er eigentlich gar nichts anders macht als vor seinem Oscar-Gewinn, zählt er seitdem laut VH1 zu Amerikas "Hottest Hotties" und wurde von "Esquire" zum bestgekleideten Mann des Landes gewählt. +++ Für seine Rolle in "Der Pianist" hat Adrien Brody als erster amerikanischer Schauspieler überhaupt den "César" - das französische Äquivalent zum Oscar - gewonnen. Ob es an seinen europäischen Wurzeln liegt? Seine Mutter ist Ungarin und 1956 vor den kommunistischen Machthabern geflohen, seine Großeltern stammen aus Polen.
Artikel, News und Bilder rund um Adrien Brody
Bilderstrecke
In Marrakesch wird das Mamounia Hotel wiedereröffnet. Stars wie Jennifer Aniston feiern ein rauschendes Fest wie in 1001 Nacht.
News
Adrien Brody übernimmt in der Neuverfilmung von "Predator" die Rolle von Arnold Schwarzenegger - schon 2010 soll der Film ins Kino kommen
Style
In Paris geben Designer wie Dior und Galliano einen Vorgeschmack darauf, was man(n) im Frühjahr und Sommer 2010 tragen sollte. Nicht nur Adrien Brody ist bei der Fashion Week dabei.
Archiv zu Adrien Brody