Renée Zellweger
Biographie
Als "Bridget Jones" hat Renée Zellweger allen gezeigt, wo der Hammer hängt. Privat liebt's der Jogginghosenfan lässig
Für viele ist Renée Zellweger seit 2001 die ewige "Bridget Jones" - Identifikationsfigur für Frauen, die mit ihren Formen nicht in Size Zero passen. Sie ist diejenige, die alle glauben machte, dass Klassemänner wie Hugh Grant auch in wollenen Unterhosen erobert werden können. Hauptsache die inneren Werte stimmen. Dabei passt bei Renée auch körperlich und vom Scheitel bis zur Sohle einfach alles zusammen. Hohe Wangenknochen, volle Lippen, zierliche Statur: Man könnte meinen, dass die Schauspielerin niemals wie Bridget unglücklich verliebt auf der Couch sitzen, Eis aus der Packung löffeln und "Total Eclipse Of The Heart" schmettern würde.
Doch was Herzensangelegenheiten angeht, hat Renée bislang mehr Pech als Glück gehabt. Dabei trifft es die Schauspielerin mindestens so schnell und heftig ins Herz wie ihre Leinwandfigur. Ihren Kurzzeit-Ehemann, den Countrysänger Kenny Chesney, lernte Renée im Januar 2005 bei einer Benefizgala zugunsten der Tsunami-Opfer kennen und lieben. Die kalte Jahreszeit muss den Drang nach Körperwärme ins Unermessliche gesteigert haben, denn nicht einmal vier Monate später wurde geheiratet - barfuß am Strand der Ferieninsel St. John. Der Blitz-Ehe folgte die Blitz-Scheidung: Am 20. Dezember wurde die Ehe annulliert, und alles war wieder so, als wäre nichts gewesen.
Bei der Suche nach Mr. Perfect sind Renée viele Frösche untergekommen, obwohl sich in ihrer langen Liebhaberliste so einige namhafte Kandidaten finden lassen. Die Schauspielerin küsste nicht nur ihre begehrten Kollegen Jim Carrey (sicher), Bradley Cooper (fast verlobt) und George Clooney (vermutlich), sondern auch den "The White Stripes"-Sänger Jack White.
Um ihre Karriere wird sie sich keine Sorgen machen müssen. Ihre Darstellungen in "Bridget Jones", "Chicago" und "Unterwegs nach Cold Mountain" brachten Renée drei Oscar-Nominierungen in aufeinander folgenden Jahren ein. 2003 gab es dann für ihre Rolle als Cold-Mountain-Ruby an der Seite von Nicole Kidman und Jude Law endlich den Oscar und den Golden Globe als beste Nebendarstellerin obendrauf - im Doppelpack ein absoluter Jobgarant! Seitdem holt Hollywood ihr die Sterne vom Himmel, seit dem 24. Mai 2005 liegt ihr zu Ehren auch einer auf dem berühmten "Hollywood Walk of Fame". Doch dass sie wirklich angekommen ist im Schauspielerolymp, das kann Renée selbst noch gar nicht fassen: "Ich sehe den Oscar in meinem Schlafzimmer und es ist, als wenn ich ihn in einem Souvenir-Shop auf dem Hollywood Boulevard gekauft hätte."
Autorin: Nina Heitele
Klatsch & Tratsch
Huch! Das Alleinleben schmeckt Renée gar nicht, denn die Gute ist offenbar ein wenig schreckhaft. So schreckhaft, dass sie sogar schon überlegt hat, sich zu ihrem eigenen Schutz eine Waffe zuzulegen: "Ich möchte keine eigene Pistole besitzen, aber manchmal denke ich darüber nach", so die Schauspielerin. +++ Nachdem Renée durch die Dreharbeiten für "Unterwegs nach Cold Mountain", "Bridget Jones 2" und "Das Comeback" gut zwei Jahre unterwegs war, geschah etwas Merkwürdiges. Man weiß ja, dass Reisen anstrengend sind, aber so anstrengend? Angeblich konnte sich die Schauspielerin hinterher nicht einmal mehr an ihre Adresse erinnern.
