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  • Archiv für die Kategorie: ‘Drama’

    “Mad Men” geht in die fünfte Runde

    Holt die Whisky-Gläser raus:  “Mad Men” ist zurück! 3, 5 Millionen Zuschauer hat der Staffelauftakt am Wochenende in den USA angezogen – selbst für die wohl momentan stylishte Serie überhaupt ein Rekord! Kein Wunder, es hat ja auch über  anderthalb Jahre gedauert, bis die “Mad Men” in die fünfte Runde gingen.

    Die Trailer versprechen das bewährte Rezept: Mode, Machos und Martinis werden zu gleichen Teilen Aufmerksamkeit geschenkt und natürlich bahnen sich in der wohl berühmtesten Werbeagentur der Welt wieder die ein oder anderen Affären und Katastrophen an.

    Die große Frage ist nun: Wie geht es weiter? Schafft die Serie es, glaubhaft zu bleiben und sich trotzdem weiterzuentwickeln? Unser Chefredakteur Gregor hat bereits reingeschaut und findet, dass die erste Folge eine seltsame Stimmung verbreitet: Einerseits könnten die zahlreichen losen Enden, die angerissen werden, im Verlauf der Staffel spannend werden, andererseits bleibt der Zuschauer auch verwirrt und mit einem Gefühl der Beliebigkeit zurück.

    Doch bei “Mad Men” gab es schon immer zwei Arten von Folgen: Die, in denen eher das Gesamtgefühl gelebt, gezeigt und gepflegt wird, und die, die möglicherweise retrospektiv TV-Geschichte schreiben werden: In denen es Jon Hamm als “Don Draper”  schafft, den Zuschauer mitzunehmen in eine andere, vergangene, faszinierende Welt mitsamt seiner eigenen komplizierten Persönlichkeit – inklusive zahlreicher menschlicher Kollateralschäden am Straßenrand.

    Also: Am besten Whisky einschenken und selber anschauen, denn Don is back! Und schon allein deshalb lohnt es sich eigentlich, oder?

    Übrigens:  Der Pay-TV-Kanal “Fox- Der Seriensender”  zeigt die 5. Staffel ab dem 24. September in deutscher Erstaustrahlung.

    Seid ihr “Mad Men”-Anhänger? Schon in die neue Staffel reingeschaut?

    gepostet von Sarah

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    März
    30

    “Gossip Girl” und das Pärchenkarussell

    Juhu! “Gossip Girl” ist zurück – und zwar auf allen Kanälen: Auf Sixx startete diesen Montag die vierte Staffel in deutscher Erstausstrahlung (hier könnt ihr die erste Folge schauen), am Freitag erscheint die dritte Staffel auf DVD (Chuck, Nate und Dan für zuhause? Ja, bitte!) und in den USA waren sie so nett und haben uns heute bereits einen kleinen Teaser zur fünften Staffel gegönnt:

    Der Ausflug nach Los Angeles gefällt mir. Aber wo steckt Dan? Und Nate als Toyboy hatten wir doch schon in der zweiten Staffel (ok, ok: ohne Liz Hurley. Das könnte nett werden.). Ich frag mich trotzdem, was jetzt noch kommen soll: In kaum einer anderen Serie dreht es sich so sehr um Pärchen, wie in “Gossip Girl”. Und nirgendwo anders sind die Beziehungsdramen so schnelllebig. Was in einer Folge beginnt, kann schon in der nächsten vorbei sein. Mittlerweile haben die Macher zumindest mit den Hauptdarstellern wirklich alle nur möglichen Kombinationen durch: Chuck und Blair, Blair und Nate, Nate und Serena, Serena und Dan, Dan und Vanessa, Vanessa und Nate, Nate und Serena … Kein Wunder, dass in der fünften Staffel Jessica Szohr (Vanessa) und Taylor Momsen (Jenny) nicht mehr dabei sind – die Serie braucht frischen Wind!

    Ohne Chuck und Blair wäre "Gossip Girl" nur halb so unterhaltend.

    Ich möchte echt nicht in der Haut der “Gossip Girl” – Drehbuchschreiber stecken und mir hier noch einen neue Wendung aus den Finger saugen müssen. Vielleicht könnten sie das ständige Pärchenkarussell in Staffel 5 einfach einmal offen thematisieren – denn welche beste Freunde teilen sich eigentlich im wahren Leben so kommentar- und schmerzlos die Männer/bzw. Frauen?

    Übrigens sind Chuck und Blair mein liebstes “Gossip Girl”-Paar: Ihre Verbindung ist fast die einzige Konstante in der Serie und brachte der zweiten Staffel einen tollen Spannungsbogen und ein zufriedenstellendes Finale (“3 words, 8 letters: say it – and I’m yours”). Oder könnt ihr Chuck nicht verzeihen und wollt Blair und Nate zurück oder sogar Serena und Dan? Da machen wir doch lieber gleich mal eine kleine Abstimmung!

    Wer sollte sich noch in der Serie finden? Freut ihr euch auch auf ein Wiedersehen mit der Upper East Side?

    gepostet von Sarah

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    September
    7

    Retro-Welle im September

    Das Hütchen sitzt, die Koffer sind gepackt und das Kostüm ist auch frisch gebügelt: Als ich gestern Fotos vom Set der neuen ABC-Stewardessen-Serie “Pan Am” gesehen habe, bekam ich gleich Lust aufs Verreisen – allerdings in den 60ern. Denn natürlich hatte mein EasyJet-Flug von letzter Woche rein gar nichts mit dem Glamour zu tun, den das Fliegen damals noch versprühte.

    Stewardess im 60er-Jahre-Look: In New York wird gerade "Pan Am" gedreht.

    Zum Glück stehen die Sender offenbar gerade auf Geschichten, die in der Vergangenheit angesiedelt sind: Auch die neue NBC-Sendung “The Playboy Club” spielt in den 60ern. Sie erzählt von Hugh Hefners ersten Bunnies in Chicago. Meine Nostalgie hält sich jedoch in Grenzen, wenn ich an das damalige Frauenbild denke, das wir spätestens seit “Mad Men” auch aus Serien kennen.

    In der amerikanischen Presse gab es prompt einen kleinen Aufschrei von besorgten Feministinnen, die in “Pan Am” und vor allem in “The Playboy Club” zahlreiche Klischees bedenklich bestärkt sehen.

    Ich werde erst einmal abwarten, ob die neuen Serien die überholten Geschlechterollen wirklich so positiv darstellen. Bei “Mad Men” wirken die Verhaltensweisen jedenfalls immer zwar aus heutiger Sicht faszinierend – aber auch umso verwerflicher. Was die Serie ausmacht, sind die wirklich beeindruckende Bildästhetik und die subtile Symbolik, die immer wieder mit den sexistischen Dialogen kontrastiert werden.

    Auch Christina Ricci geht unter die Stewardessen.

    Wenn “Pan Am” also nur mit halb so viel Liebe zum Detail die 60er aufleben lässt, haben die Stewardessen um Christina Ricci eigentlich schon gewonnen. Denn dass die Genauigkeit entscheidend sein kann, beweist der britische Retro-Versuch “The Hour”: Hier musste sich die Autorin Abi Morgan kürzlich für die Verwendung von nicht-zeitgemäßer Sprache rechtfertigen. Die Anachronismen hätten dazu geführt, dass viele Sequenzen für die Zuschauer nicht funktioniert haben, räumte sie ein. Die sechsteilige Serie über eine Nachrichtensendung in den 50ern wurde trotzdem für eine zweite Staffel verlängert (Habt Ihr zufällig mal reingeschaut?).

    Fragt sich nur, was bleibt, wenn die Retro-Welle doch einmal vorbei ist: In der Redaktion haben wir kürzlich wieder darüber diskutiert, dass das vergangene Jahrzehnt so gut wie keine eigene neue Linie – vor allem in der Mode – hervorgebracht hat. Es dreht sich immer nur um Vintage-Looks, Retro-Trends und Old School-Vorlieben. Kein Wunder also, dass sich das auch in der Serienwelt widerspiegelt. In den USA startet “The Playboy Club” am 19. September, “Pan Am” geht am 25. September los.

    Was gefällt Euch an Serien, die in den 50ern/60ern/70ern spielen?

    gepostet von Sarah

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    September
    2

    Taschentücher raus!

    Gibt es eigentlich irgendjemanden, der gut mit Abschieden umgehen kann? Wir hatten jedenfalls heute Morgen hier in der Redaktion gleich feuchte Augen, weil sich zwei liebe Kolleginnen in den Mutterschutz verabschieden … Dabei gab es bei uns Muffins, Luftballons und Geschenke – und nicht etwa traurige Musik, verschwommene Rückblenden und sentimentale Vorschauen. Mit diesen fiesen Tricks bringen uns bekanntlich die Serienautoren zum Heulen.

    Abschied in der Gala.de-Redaktion: Die Baby-Party für unsere werdenden Mütter Claudia und Rachel.

    Ihre Königsdisziplin dabei: Letzte Folgen. Der Abschied von der Lieblingsserie kann manchmal wirklich hart sein (ich hab es bis heute nur ein einziges Mal über mich gebracht, die letzte Folge “Friends” anzusehen…;)) Wenn das Prinzip der Serialität gebrochen wird, verstößt das einfach gegen ein Versprechen: Serien verheißen doch insgeheim, dass es eben keinen Abschied geben wird!

    Marienhof hat sich nach 18 Jahren vom Publikum verabschiedet - mit zahlreichen Schnulzen.

    Marienhof hat sich nach 18 Jahren vom Publikum verabschiedet - mit zahlreichen Schnulzen.

    Bei der letzten Folge “Marienhof” gestern wurden die oben genannten Stilmittel jedoch derart übertrieben ausgereizt, dass kaum jemand ein Tränchen vergossen haben dürfte. Die Folge bestand eigentlich nur aus einer lieblosen Aneinanderreihung von Schnulzen von Rascal Flatts “I’m Moving on” bis zu Damien Rice, der sanft fragte “Is that alright?”. Nein, das ist nicht alright. Ein bisschen mehr Tiefe dürfte schon drin sein.

    Zum Beispiel wie bei “Six Feet Under”. Hier schmachtet zwar auch Sia den sentimentalen Song “Breathe Me” und es gibt zahlreiche Vorschauen, aber das Ganze ist einfach gut gemacht und bietet einen runden Abschluss. Ich hab leider nur die französische Variante gefunden:

    Das gleiche Prinzip funktioniert auch bei der letzten Folge der achten Staffel von “Scrubs”: Hier singt Peter Gabriel “Book of Love” während J.D. sich seinen typischen Zukunftsträumen hingibt:

    Ich muss aber sagen, dass mir die offenen Serienenden lieber sind. In dieser Hinsicht toppt eigentlich nichts die letzte Folge der “Sopranos”: Der abrupte Schnitt zum schwarzen Bildschirm wurde heftigst diskutiert, passt meiner Meinung nach aber perfekt zum Konzept der Serie. Dazu “Don’t Stop Believing” von “Journey” und voilá – Ein spannendes Serienende:

    UPDATE: Im Video unten sind am Ende Schüsse zu hören – das ist im Original nicht der Fall! Aber die Szene wurde häufig so interpretiert. Danke @ bougawouga für den Hinweis!

    Na, habt ihr schon die Taschentücher draußen? Welches Serienende ist euch in Erinnerung geblieben?

    gepostet von Sarah

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    Juni
    16

    Neues Serienfutter!

    Letzte Woche war es spannend in den USA: Die großen Sender haben bei den sogenannten “Upfronts” bekannt gegeben, welche Serien in die Verlängerung gehen, welche abgesetzt werden und – das Interessanteste – welche neue Serien hinzukommen. Pech gehabt hat dieses Jahr zum Beispiel Matthew Perry (“Friends”), der schon nach einer Staffel seiner Comedy “Mr. Sunshine” (ABC) wieder gehen muss – und sich gleich mal vorsorglich in die Entzugsklinik begeben hat…

    Dafür bekommen andere alte Serienhelden ihre zweite Chance, ich hab mal die vielversprechendsten Shows rausgesucht: Sarah Michelle Gellar (“Buffy”) übernimmt beispielsweise die Hauptrolle im Mystery-Drama “Ringer” (CW). Sie spielt eine Frau, die auf der Flucht vor der Mafia heimlich die Identität ihrer toten Zwillingsschwester annimmt. Der Trailer lässt erahnen, dass “Ringer” aber weniger Action für Gellar bereithält, als “Buffy” es tat:

    Tim Allen (“Hör mal, wer da hämmert”) darf ebenfalls noch mal ran, bleibt aber auf bekanntem Terrain: “Last Man Standing” (ABC) hört sich nach einer typischen Familiensitcom an – und wirkt deshalb langweilig auf mich. Die Zeiten dieses Genres sind doch eigentlich seit den 90ern vorbei… Auf wen ich aber gespannt bin: Dawson Leery James Van Der Beek kommt zurück! Er spielt zumindest in der Pilotfolge der Sitcom “Apt. 23″ (ABC) sich selbst – das könnte lustig werden.

    Dafür muss sich “Summer” aus “O.C., California” komplett neu orientieren: Rachel Bilson soll in “Hart of Dixie” (CW) eine New Yorker Ärztin verkörpern, die in eine Kleinstadt im Süden der USA zieht. Hier trifft anscheinend “Men in Trees” auf “Gilmore Girls” und “Private Practice”. Ich bin nicht sicher, was ich von “Hart of Dixie” halten soll: Entweder das ländliche Wohlfühlkonzept geht voll auf – oder die Serie ist einfach nur eine laaaaange Version der Romantic Comedy “Sweet Home Alabama”…

    Apropos Film als Vorlage: John Grishams Roman “Die Firma” soll nach dem Hollywoodfilm auch noch eine Serienvariante bekommen. Der Sender NBC will sich daran versuchen, ein Ersatz für Tom Cruise steht noch nicht fest. Auch spannend: Die “Lost”-Autoren haben eine neue Fantasyserie im Gepäck. “Once Upon a Time” (ABC) spielt in einer Märchenwelt mit böser Königin und hat mich spontan an “Prinzessin Fantaghirò” erinnert:

    NBC will außerdem dem “Glee”-Erfolg nacheifern und versucht sich an der Musical-Dramedy “Smash”. Mit dabei ist der Serienstar Debra Messing (“Will & Grace”). Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass sich das Musicalformat auch in einer ernsten Version bewährt. Wie schon gesagt, bei “Grey’s Anatomy” ist die Musikfolge gründlich daneben gegangen… Aber bei “Smash” war immerhin Steven Spielberg der Ideengeber – es könnte also doch klappen.

    Ich freu mich jedenfalls auf das neue Serienfutter! Eine Tabelle mit allen verlängerten, abgesetzten und neuen Serien findet ihr übrigens hier.

    Seht ihr euch die neuen Serien an? Welche hat wohl Potenzial? Oder ist etwa eine eurer Lieblingsserien abgesetzt worden?

    gepostet von Sarah

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    Mai
    25

    “Mad Men” – unterschätzte Charaktere im Plot

    Für viele Menschen hat das Leben seit wenigen Tagen wieder einen Sinn – das Geschacher um Gagen für die 5. Mad-Men-Staffel sind nach so langen Verhandlungen wie selten im TV-Serien-Geschäft glücklich zuende gegangen: Es wird weiter gehen, vielleicht sogar mit einer 6. Staffel!

    Direkt zeitgleich erschien vor wenigen Tagen die BluRay-Box “Seasons 1-4″ auf Englisch, vergleichsweise günstig zu bestellen bei Amazon.co.uk; und dabei hatte das Mad-Men-Fan-Glück ohnehin schon einen guten Lauf, ist doch auch seit Wochen January Jones als elegantes Versace-Testimonial in Print-Anzeigen zu sehen…

    Mad Men - der Cast

    So gepampert kann der Fan den U.S.-TV-Re-Start erst in 2012 verkraften, zudem Christina Hendricks gerade in New York am Broadway im Musical “Company” spielte. Wer nicht so weit fliegen möchte kann bis 7. Mai auch noch Elisabeth Moss in London in einer bemerkenswerten Performance im “Comedy Theatre” sehen (oh, angenehmerweise an der Seite von der [im wahren Leben!] frischverliebten Keira Knightley, allerdings werden die Stimmen beider Damen im überexpressiven Theater-Sprech leicht keifig und vor allem Elisabeth Moss verliert so ihren – im wahrsten Sinne des Wortes – vieldeutig-sanften Unterton…)

    All diese Ablenkungen können aber nicht über die einzig wichtige Frage hinweghelfen, die nun wohl bis 2012 im Raume stehen bleiben muss: “Wie um alles in der Welt wird es weitergehen in Mad Men”? An dieser Stelle soll es im ersten Teil zu Mad Men nur um Charaktere gehen, konkret die unterschätzten oder überraschend wenig eingesetzten.

    Natürlich stellt sich die Frage nach dem Grund des überhasteten Abgangs von Salvatore Romano (gespielt von Bryan Batt). Im Office-Konzert hatte er eine tragende Rolle gespielt, und sollten es nicht Gründe wie Zerwürfnisse hinter den Kulissen sein, so wäre ein safe bet, dass der latent schwule Italiener in der Serie, der ein geniales Style-Pendant zu Donald Draper gab, wiederkommt und erheblich entwickelt wird, was Batt und auch seine Rolle unbedingt hergäben.

    Schauspielerin Abigail Spencer

    Reines Wunschdenken dagegen ist sicher ein Aufleben der Beziehung von Donald zur Lehrerin der Draper-Kinder, Suzanne Farrell, schmachtend gespielt von Abigail Spencer (die derzeit oft auf Empfängen in Hollywood rumsteht…) Spencer startet ihre Karriere erst und ist eine absolut faszinierende natürliche Schönheit und schauspielerische Präsenz, die sicher schnell vorankommen wird.

    Und genau diesen Eindruck hat man ja oft, dass Serienmacher Matthew Wiener oft Schauspieler und deren Serien-Charaktere geradezu auprobiert, doch dabei kommt es eben auch zu so verwundernden da fast banalen Entwicklungslinien wie der um die beziehungstechnisch farblosen und äußerlich unauffälligen Dr. Faye Miller (gespielt von Cara Buono) und erstrecht der ihr in Drapers Gunst unmittelbar und unverhofft folgenden Sekretärin Megan Calvet (gespielt von Jessica Paré) zum Ende der Staffel 4.

    Schauspielerin Anna Camp

    Ebenso unterschätzt wie Spencers in der Serie bislang ist der kurze Auftritt der absolut klassischsten aller All-American-Girl-Blondinen Anna Camp als Drapers Kurzzeitflamme Bethany Van Nuys, die sich schon in True Blood – aber auch im Broadway-Theater! – einen Namen machte. Während sie in True Blood die Bandbreite ihres Könnens aufblitzen lassen konnte, blieb ihre Rolle hier bislang belanglos, und so fragt man sich auch hier: Will Wiener jungen, aussichtsreichen Schauspielern einen Anschubs geben oder probiert er Ihr Funktionieren im Plot schlichtweg aus? Jedenfalls wäre Camp die dritte der möglicherweise entweder meist unterschätzten oder aber bewusst wenig eingesetzten Charaktere hier.
    Das sind spannende Fragen, da sie neue Schauspieltalente entwickeln können. Aber natürlich will man zentral wissen: Was ist mit Don Draper und Peggy Olson? Wieviel Vernachlässigung erträgt sie? Welchen weiteren Ausdruck wird ihre Loyalität zu Draper finden? Dass Jon Hamm und Elisabeth Moss die ganz großen Entdeckungen durch Mad Men sind ist ein Gemeinplatz, und so gesehen haben natürlich vor allen Geheimtipps in der Serie vor allem diese beiden ihre schauspielerisch größten Karrieresprünge – parallel zu den Staffel-5-Dreharbeiten, die jetzt anlaufen? – ganz sicher unmittelbar vor sich.
    Doch dazu ein andermal mehr…

    gepostet von Gregor

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    April
    15