Als Serienheld nach Hollywood
Eigentlich gelten Serien als tödlich für eine Hollywoodkarriere – ja, es ist schon als Erfolg zu werten, wenn jemand wie David Hasselhoff es schafft, neben “Knight Rider” auch noch als “Baywatch“-Bademeister durchzugehen. Viele Serienstars sind fest mit einer Rolle verbunden und bleiben das auch. Umso bemerkenswerter ist es, wenn sie den Sprung auf die Kinoleinwand schaffen.
Bestes Beispiel: Will Smith. Der 42-Jährige hat sich vom rappenden “Prinz von Bel Air” zum oscarnominierten Schauspieler gewandelt. Sechs Jahre lang mischte er als Ghetto-Junge seine versnobte Verwandtschaft in Los Angeles auf (die komplette sechste Staffel erscheint übrigens am 6. Mai auf DVD!).
Dann kam 1996 “Independence Day”, ein Jahr später “Men in Black” – Smith hatte es geschafft. Seine Sprösslinge müssen sich im Gegensatz dazu wenig anstrengen, um Erfolg zu haben. Sohn Jaden spielt einfach an der Seite des berühmten Papas und Tochter Willow darf dank ihm in schrillen Outfits ihre Zöpfe in jede Kamera halten – ohne sich zuvor einen Namen in einer Serie gemacht zu haben.
Ähnlich wie Will Smith konnten auch Jennifer Aniston, (“Friends”), George Clooney (“Emergency Room”), Michelle Williams (“Dawson’s Creek”) und Johnny Depp (“21 Jump Street”) ihre Serienrollen hinter sich lassen und sich auf die Kinoleinwände spielen. Andere Schauspieler starten ihre Hollywoodkarriere einfach neben ihrer Serienrolle. Ashton Kutcher spielte beispielsweise von 1998 bis 2006 in “Die wilden Siebziger” mit und drehte parallel dazu zahlreiche Filme von “Ey Mann, wo is’ mein Auto” bis zu “Butterfly Effect”.

Claire Danes mit ihrem Co-Star Jared Leto in "Willkomen im Leben". Auch Leto wurde mit der Serie bekannt.
Und wieder andere sind so gut, dass nach der ersten Serienhauptrolle sofort Hollywood anklopft, wie etwa bei Claire Danes. Für die Rolle der “Angela” in “Willkommen im Leben” war die damals 13-Jährige eigentlich noch viel zu jung. Doch beim Casting für das sensible Teenie-Drama überzeugte sie durch ihre Glaubwürdigkeit, die ihr später auch den “Golden Globe” einbrachte. Leider wurde “Willkommen im Leben” nach nur einer Staffel abgesetzt – Claire standen danach jedoch alle Türen offen.
In Deutschland scheint die Lage schwieriger zu sein, hier werden Seriendarsteller höchstens von einer Serie zur nächsten durchgereicht. Doch als triumphierender Stern am deutschen Starhimmel blickt Til Schweiger auf alle herab: Von der “Lindenstraße” zum Tarantino-Helden – das kann ihm selbst ein Will Smith nicht nachmachen!
Was meint ihr? Haben Will Smith und co. sich den Erfolg in Hollywood verdient? Und welcher Serienstar sollte bald auf der großen Leinwand zu sehen sein?
gepostet von Sarah
Tags: ashton kutcher, baywatch, claire danes, der prinz von bel air, die wilden siebziger, lindenstraße, will smith, willkommen im leben



Der umgekehrte Weg ist ist fast noch interessanter. Also vom Hollywood- zum Serienstar. Zum Beispiel James Belushi. Die Serie “The Defenders” is sicherlich nicht soooo besonders abgefahrn, aber doch ganz nett anzusehen. Vielleicht kein Hollywood-Star aber auch ein bekannter Hollywood-Mime war ja auch John McGinley bevor er als Scrubs-Chef-Nörger Dr. Cox anheuerte und richtig bekannt wurde. Er spielte u.a. bei Platoon mit. A propos Platoon. Platoon-Veteran Charlie Sheen scheint ja wirklich genau den umgekehrten Weg zu gehen. Hollywoodstar –>Serien-Star–> (schlechter) Standup-Comedien/Actor –>??? Gosse???
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hihihi^^ ich kenn jetz den film net un hab ds thema net… aba ich find ashton heiiiiß… naja, un ich denk two and a half men wirds trotzdem schaffen
hihi
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