Hallo, Rachel -äh- Jennifer!
Unsere Praktikantin Elena kriegt bei manchen Schauspielern einfach die Serienrollen nicht aus dem Kopf! Da hilft auch kein Genrewechsel, wie es momentan zum Beispiel Harry Potter Daniel Radcliffe versucht. Auch ich kenne das nur zu gut… Danke, Elena, dass du uns heute von deinem Dilemma erzählst!
Gerade ist in Großbritannien Daniel Radcliffes neuer Streifen “Die Frau in Schwarz” angelaufen. Eigentlich ein Film, der besonders für Fans des Grusel-Genres einiges zu bieten hat – aber ich kann mir nicht helfen: Ich werde Radcliffe wohl für immer mit dem “Harry Potter”-Zauberstab in der Hand vor mir sehen! Zu sehr ist er nach sieben Filmen mit dieser Rolle verschmolzen.
Vor allem Serien haben einige solcher “Harry Potters” zu bieten. Sofort schießt mir zum Beispiel das Bild der leicht verzogenen “Rachel Green” durch den Kopf. Durch diese Rolle ist Jennifer Aniston ja nicht nur weltbekannt geworden, nein, sie wird dadurch auch auf ewig “America’s Sweetheart” sein. Blond, süß, ein wenig dumm: herausgewachsen ist sie für mich aus diesem Image nie.
Auch bei den Herren der Schöpfung fällt mir sofort ein Kandidat ein: Patrick Dempsey alias “McDreamy” aus “Grey’s Anatomy”! Er kann von noch so vielen Werbeplakaten strahlen und in noch so vielen Chick-Flicks den vermeintlichen Herzbrecher mimen – seine Parade-Rolle des Serien-Chirurgen wird er nicht los. Zu schön setzten die Macher der Serie einfach seinen Hundeblick in Szene. Schmaaaaaaaaacht!
Oh, jetzt purzeln mir die Namen nur so zu: Was ist mit der Vampire-jagenden Sarah Michelle Gellar, dem Rettungsbojen-schwingenden David Hasselhoff oder etwa Will Smith?! Obwohl letzterer zwar einiges aus seiner Karriere gemacht hat (man denke an Filme wie “Men in Black” oder “Das Streben nach Glück”), bleibt er doch irgendwie immer der “Fresh Prince of Bel-Air”, oder?
Natürlich müssen solch Image-Verbandlungen nicht immer schlecht sein. Besonders von Vorteil ist es dann, wenn die Serien-Rolle viel mit der eigenen Persönlichkeit gemeinsam hat. Bestes Beispiel dafür: Zooey Deschanel. Als absoluter “New Girl”-Fan habe ich mich natürlich genauestens über die Schauspielerin informiert und kann sagen: Die ist wirklich so verrückt! Zumindest hier steckt also mehr Zooey in “Jess”, als “Jess” in Zooey. Und das Charlie Sheen wirklich “Charlie Harper” ist, wissen wir alle. Schließlich hat er mit seinem Seriencharakter nicht nur den Namen gemein, sondern teilt auch dessen Vorliebe für Alkohol und hübsche Frauen!
Bei welchen Schauspielern seht Ihr immer nur die Serienrolle?
gepostet von Sarah
Tags: jennifer aniston, new girl, patrick dempsey, sarah michel gellar, zooey deschanel














