Die schwedische Königsfamilie erfreut sich auch über die schwedischen Grenzen hinaus an großer Beliebtheit. Sie gilt als sympathisch und bodenständig. Das hat viele Gründe, besonders die Hintergründe jedes einzelnen, denn wie es sich für ein modernes europäisches Königshaus gehört, trägt dort nicht jeder blaues Blut in sich.

Die Schwedische Königsfamilie

So bestehen die Royals aus Schweden aus König Carl XVI. Gustaf und seiner deutschstämmigen Silvia und ihren Kindern der Kronprinzessin Victoria, Prinz Carl Philip und Prinzessin Madeleine. Die Königskinder haben es alle nicht leicht gehabt, besonders was ihre Partnerwahl anging. Victoria lernte ihren Daniel im Fitnessstudio kennen. Daniel Westling war zwar ein Kind aus reichem Hause, brach jedoch sein Studium ab, was ihn in der schwedischen Presse zunächst ungebildet und nicht standesgemäß erscheinen ließ. So wurde auch die Traumhochzeit von Victoria und Daniel von der Öffentlichkeit stark kritisiert.

Es ist nicht alles Friede, Freude, Köttbullar

Auch Prinz Carl Philip verlor nicht sein Herz an eine Adelige, sondern an das Model Sofia Hellqvist, die sich gerne mal freizügig in Männermagazinen zeigte. Doch nicht nur das, auch in Reality-TV-Shows präsentierte sie sich. Dennoch nahm sie mit der Traumhochzeit der beiden 2015 Einzug in das schwedische Königshaus, ein gemeinsames Kind von Carl Philip und Sofia setzte dem Liebesglück die schwedische Krone auf. Prinzessin Madeleine machte der Tradition des modernen schwedischen Königshauses alle Ehre und fuhr viele Runden im Liebeskarussell. Mittlerweile ist sie mit dem nicht-adligen Geschäftsmann Chris O'Neill verheiratet und hat mit ihm eine Familie gegründet. Vielleicht ist die Königsfamilie aus Schweden auch deswegen so herrlich volksnah, weil sie sich nie für etwas Besseres gehalten hat, sondern immer als Teil des Volkes sah.