Wenn man sich fragt, wo eine Prinzessin ihren Prinzen kennenlernt, kommt einem wohl das Fitnessstudio als letztes oder sogar gar nicht in den Sinn. Doch wie so oft, ist das Unerwartete für Konservative bittere, für die meisten aber schöne Realität. Genau das war bei Prinzessin Victoria von Schweden und Prinz Daniel der Fall.

Eine bürgerliche Liebe

Prinzessin Victoria macht sich nicht besonders viel aus Traditionen des schwedischen Königshauses. Prinz Daniel schon gar nicht. Dieser hatte es schwer, vom schwedischen Volk akzeptiert zu werden. Der Sohn aus reichem Hause führte sein Studium nicht zu Ende, und ließ sich ganz unakademisch zum Fitnesstrainer ausbilden. Für ihn ist Sport sein Leben, vielleicht daher auch kein Zufall dass er ausgerechnet seine Frau fürs Leben beim Sport kennenlernte. Es war keine Liebe auf den ersten Blick, sondern eine Liebe die immer weiter reifte und gerade deshalb so beständig ist. König Karl Gustaf mochte Daniel aufgrund seines Hintergrundes anfangs überhaupt nicht, doch Prinzessin Victoria ließ sich nicht beirren und beharrte darauf, eines Tages ihren Daniel zu heiraten.

Endlich offiziell getraut: Prinzessin Victoria und Prinz Daniel

Dies geschah dann auch am 19. Juni 2010. Der Gram auf den nun genannten Prinz Daniel von Schweden verflog, und er mauserte sich zum Sympathieträger des schwedischen Königshauses. Victoria und Daniel schreiben seitdem ihr eigenes, ganz modernes Märchen. Als Prinzessin Victoria von Schweden dann noch Töchterchen Estelle zur Welt brachte und Prinz Daniel sich als Vorzeige-Papa präsentierte waren alle Kritiker dem gemischten Doppel verfallen - und das vollkommen zurecht.