Prinzessin Victoria
© Dana Press Prinzessin Victoria

Prinzessin Victoria Hochschwanger und schwer beschäftigt

Prinzessin Victoria will trotz des größer werdenden Bauches und nahenden Geburtstermins weiterarbeiten, so lange es geht. Ihre offiziellen Termine reichen inzwischen schon bis in den Februar hinein

Die schwedische Kronprinzessin Victoria, die im MÄrz ihr zweites Kind erwartet, will bis zum Schluss arbeiten, das steht nach einem Blick in ihren Kalender jetzt fest. Am Montag, de, 18. Januar, nahm sie an der Konferenz "Agenda 2030 - Sveriges arbete för att nå de globala målen" ("Agenda 2030 - Schwedens Beitrag, um die globalen Ziele zu erreichen") teil. BIlder zeigen sie mit prominentem Babybauch (der wächst wirklich immer noch!) im schwarz-weißen Kostüm mit schwarzem Jäckchen. Und die Prinzessin trägt immer noch schicke High Heels, auch wenn ihr Gang allmählich etwas schwerfälliger wird.

Wie immer war Prinzessin Victoria in Begleitung von Leibwächtern und zeigte sich gut gelaunt, berichtet die Boulevardzeitung "Expressen" von der Veranstaltung.

Termine noch bis 10. Februar

In ihrem offiziellen Kalender stehen derzeit Termine bis zum 10. Februar, wenn auch nicht mehr als zwei in der Woche und nur noch im heimischen Stockholm. Das bedeute aber nicht, dass sie mit diesem Datum zu arbeiten aufhört, erklärte Hofinformationschefin Margareta Thorgren gegenüber "Danapress": "Die Planung ändert sich immer wieder." Es gebe kein bestimmtes Schlussdatum, sagte sie. "Die Kronprinzessin arbeitet so lange wie möglich bis zur Geburt", fügte sie hinzu.

Prinz Daniel, der werdende Vater, ist derzeit sogar noch für Termine bis zum 18. Februar eingeplant - am 16. Februar wird er dabei zum Beispiel noch seine Heimatstadt Ockelbo besuchen und eine neue Schule einweihen . Danach schweigt auch sein Kalender erst einmal.

Die Geburt wird wohl spätestens in der ersten Märzhälfte liegen

Das alles deutet darauf hin, dass man den bisher nur mit "März" angegebenen erwarteten Geburtstermin des nächsten wichtigen royalen Babys wohl zu Recht eher in der ersten Märzhälfte verorten kann. Wenn sich das kleine Schwedenbaby nicht sogar schon im Februar auf den Weg macht. Mit dem 29. Februar gibt es dieses Jahr ja sogar ein besonders exklusives Geburtsdatum zu ergattern.

Für Schweden nicht ungewöhnlich

In Deutschland kann die werdende Mutter sechs Wochen vor dem erwarteten Termin "Mutterschutz" in Anspruch nehmen und mit der Arbeit aufhören. Es ist sogar üblich, das zu tun. In Schweden gibt es keinen festen Mutterschutz, jedoch Lösungen, nach denen Frauen, die wegen fortgeschrittener Schwangerschaft nicht mehr arbeiten können, ein "Schwangerschaftsgeld" bekommen.

Nun wird Prinzessin Victoria sicherlich keine finanziellen Sorgen haben - sie hat aber auch einen Job, in dem sie nicht leicht zu ersetzen ist. Für schwedische Verhältnisse verhält sie sich also völlig unauffällig. Bevor ihre erste Tochter, Prinzessin Estelle, am 23. Februar 2012 zur Welt kam, hielt sie es übrigens ähnlich - und absolvierte zwei Tage vor der Geburt noch einen Termin im Königsschloss, ein Arbeitstreff samt Mittagessen mit der finnischen Präsidentin Tarja Harlonen.

Ob Prinzessin Victoria uns diesmal wieder so überrascht?