Prinzessin Mary
© Getty Images Prinzessin Mary

Prinzessin Mary Terrorangst - Reise abgesagt

Prinzessin Mary und der dänische Außenminister Kristian Jensen wollten eigentlich Ende Januar nach Burkina Faso reisen - jetzt wird der Plan erst einmal auf Eis gelegt

Mit Sorge hatte Dänemark auf die Ankündigung des Außenministeriums und des Hofes reagiert, Kronprinzessin Mary würde zusammen mit dem Außenminister Ende Januar nach Burkina Faso reisen und das nach dem schweren Terroranschlag, der kürzlich in dem afrikanischen Land stattfand, als ein Luxushotel attackiert wurde.

Doch jetzt haben Regierung und die Sicherheitsbeauftragten die Lage noch einmal geprüft und am späten Montagnachmittag kam die Meldung, die Reise werde ausgesetzt. Aussenminister Kristian Jensen in einer Pressemitteilung:

"Aufgrund der Sicherheitssituation ist es leider notwendig, die Reise der Kronprinzessin und mir nach Burkina Faso auszusetzen. Wir freuen uns jedoch darauf, den Besuch anzutreten, sobald dies möglich ist."

Es geht um Frauenrechte

Die Reise war für den 24. bis 26.Januar im Terminkalender eingeplant. Die Initiative für den Besuch geht vom dänischen Außenministerium aus: Dänemark arbeitet mit Burkina Faso seit 1973 in der Entwicklungsarbeit zusammen, hieß es in einer Pressemitteilung des Ministeriums. Prinzessin Mary fungiert bei der jetzigen Reise als Türöffner für die Interessen Dänemarks. Die Kronprinzessin will sich in dem westafrikanischen Land Themen widmen, die ihr schon lange sehr am Herzen liegen: der Gesundheit und den Rechten von Frauen und Mädchen.

Sicherheit geht vor

Als die Dänin im August 2013 ein Flüchtlingslager in Jordanien besuchte, kam es schon einmal zu einer gefährlichen Situation: Mary musste aus dem Lager für syrische Flüchtlinge schnell evakuiert werden, als dort eine Demonstration eskalierte. Auch diesmal wurde die reisesituation erst einmal genau begutachtet. "Wir sagen ab, wenn wir Zweifel haben, ob wir die Kronprinzessin sichern können", sagte Außenminister Kristian Jensen der dänischen Illustrierten "Ekstra Bladet".

Das war nun offenbar der Fall, die Reise wurde zumindest verschoben. Kronprinzessin Marys Familie wird aufatmen.