Prinzessin Madeleine: Prinzessin Madeleine von Schweden
© Getty Images Prinzessin Madeleine von Schweden

Prinzessin Madeleine Eine Tochter für Madeleine

Die schwangere Prinzessin Madeleine von Schweden hat sich verraten, als sie in einem US-Babyportal eine Wunschliste für Geschenke anlegte - dort gab eine "Madeleine Bernadotte" an, sie bekomme Ende Februar eine Tochter. Schließlich bestätigte der Hof es auch

Hat sich Prinzessin Madeleine verraten, hat sich eine andere Person einen Spaß gemacht oder ist es vielleicht sogar ein geplantes Verschleierungsmanöver? Das kann derzeit niemand beantworten und der schwedische Hof mag zu privaten Dingen auch keine Auskunft geben. Fest steht jedenfalls, dass die schwedische Zeitschrift "Women's Weekly" auf einen Eintrag in einer Datenbank mit Babyausstattungswunschlisten gestoßen ist, der von "Christopher O'Neill & Madeleine Bernadotte" registriert ist. Madeleine Bernadotte wäre Prinzessin Madeleine von Schweden unter ihrem schlichten Familiennamen, als Wohnort des Paares ist New York angegeben. Außerdem enthält der Eintrag beim "baby registry" des Shoppingportals "Buy Buy Baby" den Hinweis auf einen errechneten Geburtstermin am 25. Februar und dass es eine Tochter werden soll. Offiziell hat der Hof die Geburt von Madeleines erstem Kind für Anfang März angekündigt - es wäre jedoch ein schon häufiger angewendetes taktisches Manöver, den offiziellen Termin eine Woche nach dem echten zu platzieren, in der Hoffnung auf mehr Privatsphäre um die Geburt herum und weniger Nachfragen.

Die Klatschzeitschrift "Svensk Damtidning" hat die Mädchen-Botschaft am Mittwoch dann auch gleich aufs Titelblatt gehoben, ohne das weitere Bestätigungen vorliegen. Ein Screenshot der Babyseite, den die schwedische Presse zeigt, dokumentiert, dass sich Madeleine und Chris für ihr Kind unter anderem eine 50-Dollar-Babybadewanne und gleich zwei Kinderwagen der Luxusmarke "Bugaboo" in Schwarz für je rund 1000 Dollar wünschen sollen.

Als Madeleines Schwester, Prinzessin Victoria, vor zwei Jahren schwanger war, wusste bis zur Geburt niemand, ob der neue Thronfolger ein Junge oder ein Mädchen sein würde, Eltern und Freunde hielten es erfolgreich geheim. So konnte es passieren, dass noch zwei Tage vor der Geburt eine deutsche Illustrierte auf ihrem Titelblatt "geheime Insiderinformationen" verkündete und meldete, Victoria habe bereits einen Sohn bekommen - obwohl die Tochter noch gar nicht auf der Welt war. Vor diesem Hintergrund ist also von einer gezielten Fehlinformation über einen Fanspaß bis hin zu etwas unbedachter Freude eines werdenden Elternpaares jede Erklärung denkbar - solange bis Prinzessin Madeleine oder die Sprecher des schwedischen Königshauses selbst das Wort ergreifen. Die Babywunschliste scheint jedenfalls inzwischen deaktiviert zu sein. Noch vier Monate Zeit für Schlagzeilen rings um den royalen Nachwuchs.

Update vom 5. November: Am 4. November bestätigte die Hof-Pressesprecherin Annika Sönnerberg nach Angaben von "aftonbladet.se" der schwedischen Zeitung, dass das Gerücht stimmt und Prinzessin Madeleine und Christopher O'Neill eine Tochter erwarten, die im februar oder März zur Welt kommen soll. Man werde zu gegebener Zeit auch weitere Informationen zur Verfügung stellen, insbesondere darüber, wo das Kind zur Welt kommen soll, hieß es da ebenfalls.