Königin Margrethe von Dänemark
© Getty Images Königin Margrethe von Dänemark

Königin Margrethe Sie trauert mit Königin Beatrix

Königin Margrethe von Dänemark leistet ihrer langjährigen Freundin Königin Beatrix Beistand und sprach erstmals über die schwere Zeit nach Prinz Frisos Unfall

Der Schock sitzt noch immer tief: Seit dem 17. Februar, dem Tag des schrecklichen Unfalls, ist das Leben der niederländischen Königsfamilie nicht mehr dasselbe. Noch immer ist Prinz Frisos gesundheitlicher Zustand ungewiss, vergangene Woche wurde er in eine Londoner Privatklinik verlegt.

In dieser traurigen Zeit erhält Frisos Mutter, Königin Beatrix, nun Beistand von einer ihrer ältesten Freundinnen: Königin Margrethe von Dänemark drückte in einem Interview ihr starkes Mitgefühl für das niederländische Königshaus aus.

Die Gesichtszüge angespannt, der Blick gesenkt: Die Trauer um ihren Sohn Prinz Friso ist Königin Beatrix deutlich anzusehen.
© Action PressDie Gesichtszüge angespannt, der Blick gesenkt: Die Trauer um ihren Sohn Prinz Friso ist Königin Beatrix deutlich anzusehen.

Wie sie der dänischen Illustrierten "Billed Bladet" sagte, sei das Geschehene sehr traurig und erschütternd. "Was passiert ist, ist fürchterlich. Eine schreckliche Tragödie. Es sieht auch gar nicht gut aus", so die 71-Jährige gegenüber dem Blatt.

Die Verzweiflung, die in den Worten Margrethes liegt, kommt nicht von ungefähr. Auch sie ist Mutter zweier Söhne, führt seit nunmehr 40 Jahren das dänische Königshaus.

"Es ist so tragisch für die ganze Familie. Man kann nur hoffen...nein, ich weiß nicht. Ich weiß nicht einmal, was man hoffen soll", zeigte sie sich zutiefst bewegt.

Der Beistand von Königin Margrethe kommt für Königin Beatrix zur rechten Zeit.

Bereits Anfang März nahm sie pflichtbewusst ihre Arbeit wieder auf, doch kreisen ihre Gedanken wohl jede Minute um die Gesundheit ihres Sohnes Friso.



Kathrin Stark