Prinz William und Herzogin Catherine
© CoverMedia William + Catherine

William + Catherine Noch kein Name, aber ein Titel

Herzogin Catherine hat ihr Kind noch nicht zur Welt gebracht, aber man weiß wenigstens schon, welchen Titel der Nachwuchs haben wird. Der Palast äußerte sich dazu, ein Bürgermeister jubelte

Herzogin Catherine, 31, und Prinz William, 31, wissen jetzt, welchen Titel ihr noch ungeborenes Kind bekommt. Das im Netz schon als "Baby Cambridge" bekannte adlige Küken wird seinem Spitznamen tatsächlich gerecht werden.

Catherine soll in den nächsten Wochen ihr Baby im Londoner "St. Mary's Hospital" bekommen. Noch ist nicht bekannt, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird, aber es wird auf alle Fälle ein Prinz oder eine Prinzessin von Cambridge. Das verkündete heute der Palast ganz offiziell. Sehr zur Freude der Bürger von Cambridge, dessen Bürgermeister schwer verzückt war: "Es ist eine große Ehre und ich bin mir sicher, dass es die Einwohner von Cambridge sehr zu schätzen wissen", erklärte der Politiker gegenüber der britischen Zeitung "The Daily Mail". "Es ist schön, dass wir diese enge Verbindung zum Königshaus weiter fortführen. Alles, was Cambridge in die Öffentlichkeit bringt, ist eine gute Sache, denn wir sind auf den Tourismus angewiesen." Es ist, so ergeben erste Recherchen ortsansässiger Historiker, wohl das erste Mal in der Geschichte des Städtchens, dass es Prinzen oder Prinzessinnen von Cambridge geben wird. Von 1801 bis 1904 war Cambridge allerdings schon einmal Herzogtum.

Prinz William bekam am Tag seiner Hochzeit von seiner Großmutter, Königin Elizabeth II. (87), den Titel "Herzog von Cambridge" verliehen, während Kate Middleton zur "Herzogin von Cambridge"wurde. Sollte das Paar noch weitere Kinder bekommen, werden diese alle denselben Titel wie das Erstgeborene tragen. Der Palastsprecher teilte mit, dass die Queen schon am 31. Dezember ein "Letters Patent" erlassen habe, dass allen Kindern des Paares die Anrede "Königliche Hoheit" sowie den Titel Prinz oder Prinzessin, gefolgt vom Taufnamen, zustehe. Nach den festen Regularien der von George V. kreiierten Hausregeln werden nur die Söhne eines Königs oder einer Königin zum Prinzen, für alles andere sind Edikte notwendig. Es ist in Großbritannien komplett im Belieben der Königin, ob sie - in der Regel in Absprache mit den Eltern - dem Nachwuchs aus der Königsfamilie einen Titel zugesteht oder nicht. Die Queen-Tochter Prinzessin Anne und deren Mann verzichteten darauf bei der Geburt ihrer Kinder Peter und Zara beispielsweise. So werden diese zwar in der Thronfolge weiter geführt, aber Zara beispielweise niemals als "Prinzessin Zara" begrüßt, sondern offiziell sogar unter ihrem Ehenamen "Mrs. Mike Tindall" geführt.

Die Geburt des neuen Mitglieds der königlichen Familie wird in Großbritannien mit großer Aufregung erwartet - Fotografen haben sich schon vor dem Krankenhaus aufgebaut, um nichts zu verpassen. Wenn das Baby da ist, sieht es das Protokoll vor, dass Prinz William über eine abhörsichere Leitung die Königin informiert. Der britische Premierminister David Cameron, 46, wird ebenfalls zu den Ersten gehören, die wissen, ob es eine Prinzessin oder Prinz wurde. Alle anderen müssen warten, bis am Buckingham-Palast an einer Art Stehpult ein Zettel mit der Nachricht von der Geburt gesteckt wird. Das war schon so, als Prinz William vor 31 Jahren geboren wurde.

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Noch kein Name, aber ein Titel
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Herzogin Catherine hat ihr Kind noch nicht zur Welt gebracht, aber man weiß wenigstens schon, welchen Titel der Nachwuchs haben wird. Der Palast äußerte sich dazu, ein Bürgermeister jubelte
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2013-07-08T15:30:00+0200
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