Prinz William, Herzogin Catherine
© Getty Images Prinz William, Herzogin Catherine

Prinz William + Herzogin Catherine Arbeitsscheu? Das sagen sie zu den Vorwürfen

Prinz William und Herzogin Catherine standen in ihrer Heimat Großbritannien heftig in der Kritik, weil sie angeblich nicht genug arbeiten. Zu den Vorwürfen hat sich der Prinz nun höchstpersönlich geäußert

Prinz William und Herzogin Catherine mussten sich in letzter Zeit viel Kritik gefallen lassen: Die sonst so tadellosen und skandalfreien Hoffungsträger der britischen Monarchie haben sich in den vergangenen Monaten einige Fehltritte geleistet, wenn es nach ihren Kritikern geht.

Kritikpunkt eins: Hubschrauberflug

Für eine kurze Stippvisite von ihrem Landsitz in Norfolk nach London flog Herzogin Catherine kurzerhand mit dem königlichen Hubschrauber. 4000 Euro kostete der 160 Kilometer-Trip der Herzogin. Sparksamkeit sieht anders aus, wie die Queen der Ehefrau ihres Enkels Prinz William urz darauf bewies: Für die gleiche Strecke nahm die Königin den Zug. Sie fuhr zwar in der ersten Klasse, trotzdem kostete die royale Fahrt nur ein Bruchteil des Helikopterfluges: Nämlich ungefähr 70 Euro. Sehr zum Unmut ihrer Untertanen: Reine Geld-Verschwendung warfen die Briten ihrem (eigentlichen) Liebling Kate vor.

Kritikpunkt zwei: Luxus-Skiurlaub

Dann der nächste Luxus-Fauxpax der Royals: Ein Ski-Urlaub im französischen Nobelort Courchevel, den sich die Familie wieder einiges kosten ließ. Eingeflogen wurden Prinz William und seine Familie wieder - wie könnte es anders sein - im Privatjet.

Fellhandschuhe

Überdies trug die Herzogin Handschuhe des exklusiven britischen Labels "Alexski", die stattliche 380 Euro kosten und aus Leder sowie Echtpelz hergestellt werden. Das Futter der Fäustlinge besteht aus Opossum-Fell. Gleich zwei Aufreger für Tierschützer und Sparfüchse. Zumindest für letztere gab es Entwarnung: Die Handschuhe sollen ein Geschenk ihrer Mutter, Carole Middleton, gewesen sein, berichtet die britische Zeitung "Daily Mail".

Arbeitsscheue

Dennoch: Wer sich so viel Luxus gönnen möchte, sollte auch dafür arbeiten, sind sich die Briten einig und meinten gleich den nächsten Schwachpunkt des zukünftigen Thronfolgerpaares gefunden zu haben. 2015 soll Prinz William nur 122 repräsentative Auftritte weltweit absolviert haben. Die Queen lässt den 33-Jährigen mit ihrem Pensum ganz schön alt aussehen: 341 Termine soll sie vergangenes

Jahr wahrgenommen haben. Sogar ihr Ehemann, Prinz Philip, ließ sich 250 Mal bvei Veranstaltungen blicken. Insgesamt kommt Prinz William so angeblich auf eine 20 Stunden-Arbeitswoche.

Eine Bilanz, die die britischen Medien dazu veranlasst, ihren Prinzen als "faul" und "launenhaft" zu bezeichnen. Einen Vorwurf, den der 33-Jährige scheinbar einfach aussitzen möchte. In einem Interview nahm Prinz William erstmals Stellung zu der Kritik, er sei arbeitsscheu.

"Das ist Teil meines Jobs"

Als Teilzeit-Prinz bezeichnet zu werden, bringe sein Job mit sich, lautet die nüchterne Antwort des zweifachen Vaters auf die Frage, ob ihn diese Kritik frustriere. Im Rahmen der Naturschutzorganisation "United For Wildlife", der er als Präsident vorsitzt, habe er zuletzt eine Arbeitsgruppe mit 40 internationalen Wirtschaftsbossen und einflussreichen Charity-Größen zusammengebracht, die gemeinsam an einer Strategie für den Schutz bedrohter Arten und gegen illegalen Wildhandel arbeite, erklärt Prinz William weiter.

Die Botschaft des Royals: Nicht jede Aufgabe, die er übernimmt, trägt er gleich nach außen. Manchmal laufen im Hintergrund Anstrengungen, von der die Öffentlichkeit zunächst nichts mitbekommt. Eine legtimie Begründung des königlichen Tierschützers. Immerhin ist der Job des zukünftigen Thronfolgers eine Lebensaufgabe, die keine Arbeitszeiten oder Überstunden kennt.