Herzogin Catherine

Alle wollen ihren Babybauch sehen

Catherine, die Herzogin von Cambridge, kam zum offiziellen Termin ihrer Charity "Action on Addiction" zum ersten Mal in Umstandskleidung. Lächeln raus, Bauch kaschieren, war das Motto. Doch die Fotografen waren wild entschlossen, ein Bild vom Babybauch zu bekommen

Herzogin Catherine

Es war ihr erster offizieller Auftritt seit Wochen: Am Dienstag (19. Februar) besuchte die im vierten Monat schwangere Herzogin von Cambridge das Londoner "Hope House". Vor dieser Wohneinrichtung für 23 Frauen in Clapham, die von der Charityorganisation "Action on Addiction" betrieben wird, hatten sich neben Fans und Gratulanten auch unzählige Fotografen versammelt, um möglichst viele Bilder von Kates Bauch zu ergattern. Auch Übertragungswagen fürs Fernsehen waren vor Ort. Die Frau von Prinz William kam in einem schwarz-weißen Kleid von "Max Mara" zu dem Termin. Sie wurde vom Geschäftsführer der Organisation, Nick Barton, begrüßt und freute sich über ihren Besuch - übrigens nicht ihren ersten in dieser Einrichtung. Herzogin Catherine ist Schirmherrin von "Action on Addiction". "Was für ein schöner Tag", machte sie mit Blick auf den Himmel nach englischen Medienberichten formvollendet Smalltalk.

Im Vorfeld ihres ersten offiziellen Auftritts seit dem in der "National Portrait Gallery" am 11. Januar hatte es gleich mehrfach Wirbel gegeben. Zuerst wurden von einer italienischen Zeitschrift heimlich aufgenommene Bilder des Herzogpaares von ihrem Urlaub auf der Karibikinsel Mustique veröffenlicht. Auf denen sah man die schwangere Herzogin im Bikini und im Arm ihres Mannes - durchaus harmonische, aber vom Hof höchst unerwünschte Bilder. Man ist dort sehr darum besorgt, die Privatsphäre der werdenden Mutter zu schützen, um auf keine Weise Parallelen zum tragischen Schicksal von Williams Mutter, Prinzessin Diana, aufkommen zu lassen.

Royale Rundungen

In königlichen Umständen

Beim Besuch des "Project Playground", einer gemeinnützigen Organistation für Kinder, die Prinzessin Sofia selbst unterstützt, konnten wir schon mal einen Blick darauf werfen, wie rundlich ihr royaler Babybauch langsam wird. Der königliche Nachwuchs ist für April 2016 angekündigt, und ganz Schweden ist schon im Babyfieber.
Die farbenfrohen Schwangerschaftskleider des Labels Seraphine haben es Kronprinzessin Victoria von Schweden angetan. Bei dem Besuch eines H&M-Stores in Peru trug sie diese rote Variante.
Die hochschwangere Prinzessin Madeleine hatte sich für ein altrosafarbenes, mit Schmuckperlen besetztes Kleid von Star-Designer Elie Saab entschieden und bezaubert damit fast so sehr wie ihre süße Tochter Prinzessin Leonore im weißen Spitzenkleid und goldenen Schühchen.
Wie eine blumige Botschafterin des Frühlings verhüllt Herzogin Catherine ihre wachsende Babykugel. Durch den schmalen Schnitt und die Dreiviertel-Ärmel ist das Kleid gleichermaßen fröhlich und elegant.

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HIer lässt sich ein erstes bisschen Babybauch der schwangeren Herzogin von Cambridge erahnen.

Hier lässt sich ein erstes bisschen Babybauch der schwangeren Herzogin von Cambridge erahnen.

Aufruhr hatten auch die Bemerkungen der Schriftstellerin Hilary Mantel verursacht, die sie während einer Lesung im "Britischen Museum" gemacht hatte. Sie hatte Kate laut "bbc.co.uk" als eine "schmerzhaft dünne" Person bezeichnet, die Gloss-versiegelt und mit einem Plastiklächeln ausgestattet nur deswegen für die Rolle als Prinzessin ausgewählt worden sei, weil sie keine Gefahr berge, irgendeine Art von Charakter zu zeigen. Sie sei erst wie eine Schaufensterpuppe gewesen, die man mit Kleidern behängt habe. Inzwischen sei sie reduziert auf die Rolle als Einen-Erben-Gebärende. Für diese als Schilderung des von den Medien kreiierten Bildes von Catherine gemeinte Wortmeldung musste die Autorin hinterher viel Kritik einstecken.

Der Gastgeber der Herzogin am Dienstag, Nick Barton, konterte die Attacke und beschrieb die Herzogin, die er mehrfach getroffen habe, als eine "intelligente Frau", die ernsthaft interessiert am Erfolg der Organisation sei. Sie sei natürlich, sehr engagiert und einfach im Umgang. Sie stelle außerdem sehr gute Fragen, keine Alibifragen, sondern solche, aus denen ersichtlich werde, dass sie dazulernen wolle. Auch Premierminister David Cameron mischte sich laut der Website in die Debatte ein und sagte, er halte die Herzogin für eine "fantastische Botschafterin für Großbritannien".

Presse und Fans sind jedenfalls überglücklich, die Herzogin wieder bei Auftritten sehen zu können und auch zu sehen, dass es ihr offensichtlich besser geht. Der "Sun" sagte eine Quelle, Catherine fühle sich nach dem Urlaub deutlich besser und könne es kaum erwarten, wieder zur Arbeit zu gehen. Sie wird bald erneut Gelegenheit dazu haben: Für den 5. März ist bereits der nächste Auftritt angekündigt. In der Hafenstadt Grimsby im Nordosten von Lincolnshire wird sie Arbeiter im Fischereimuseum besuchen. Außerdem wird sie eine Feuerwache ansehen, eine Schule eröffnen und arbeitslose Jugendliche treffen, die von einer Charity ihres Schwiegervaters, dem "Prince's Trust", betreut werden .

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