Charlène + AlbertSieg vor Gericht
Fürst Albert und Fürstin Charlène von Monaco können aufatmen: Eine britische Zeitung muss ihnen Schadensersatz zahlen. Sie hatte behauptet, die Ehe der beiden sei nicht echt
Im Juli 2011 trat Fürst Albert von Monaco vor den Traualtar und heiratete die ehemalige Profi-Schwimmerin Charlene Wittstock. Doch die große Adelshochzeit wurde von bösen Gerüchten überschattet: Angeblich wurde Charlène zur Ehe gezwungen, hieß es damals in diversen Medien. Nun muss zumindest eine Publikation für die Behauptungen rund um die Echtheit der Ehe büßen. Wie unter anderem "guardian.co.uk" berichtet, muss das britische Boulevardblatt "Sunday Times" dem Fürstenpaar Schadensersatz zahlen. Ein Gericht ordnete außerdem an, dass die Zeitung auch die Prozesskosten tragen muss. Die genaue Höhe ist noch nicht festgelegt.
Kurz nach der Hochzeit hatte die "Sunday Times" einen Artikel veröffentlicht, der von einer arrangierten Ehe berichtete. Albert soll Charlène eine beträchtliche Summe Geld gezahlt haben, damit diese an der Hochzeit teilnimmt, obwohl sie die Verlobung habe lösen wollen. Angeblich sei ein weiteres uneheliches Kind des Fürsten aufgetaucht, von dem die gebürtige Südafrikanerin nichts gewusst habe. Die heutige Fürstin hätte sich deshalb zur Flucht entschlossen und sei an der Grenze in letzter Sekunde aufgehalten worden.
Der Anwalt der Klatschzeitung entschuldigte sich nun vor Gericht für die Äußerungen und gab zu, dass die Geschichte falsch war. "Der Artikel hat bei dem frisch-verheirateten Paar große Bestürzung und Verlegenheit hervorgerufen", sagte der Anwalt von Albert und Charlène. "Keine dieser Anschuldigungen ist wahr."
sst






