Andrea Casiraghi + Tatiana Santo Domingo: Andrea Casiraghi, Tatiana Santo Domingo
© Action Press Andrea Casiraghi, Tatiana Santo Domingo

Andrea Casiraghi + Tatiana Santo Domingo Die geheimste Hochzeit der Welt

In Gstaad erzählt man sich, dass Prinzessin Carolines Sohn Andrea Casiraghi kommende Woche kirchlich heiraten will. "Gala" ging den Gerüchten nach ...

Die Verschwiegenheit der Schweizer ist legendär. Unbekannte Kontobesitzer wie Prominente wissen: Nirgends sonst in Europa wird man so in Ruhe gelassen wie in den Schweizer Bergen. Und daher wundert sich auch niemand über die Gerüchte, dass Andrea Casiraghi und Tatiana Santo Domingo, beide 29, in dieser verschwiegenen Gegend, genauer gesagt im mondänen Gstaad, kommende Woche ihre kirchliche Hochzeit feiern wollen. Hier verbrachte das Paar, das im August 2013 in Monaco standesamtlich geheiratet hatte, bereits Ende Dezember einige Tage. Andrea sah man Ski laufen, während Tatiana im flauschigen XXL-Mantel die Wintersonne genoss. Ob sie die Zeit auch dazu nutzten, um letzte Vorbereitungen für das große Fest zu treffen?

Hört man sich in dem 7.600-Einwohner-Ort um, bekommt man den Eindruck: Die Feier ist so geheim, dass selbst Einheimische noch nichts davon wissen. Oder dies jedenfalls glaubhaft versichern. "Ich weiß nur, was die Medien berichten. Wir kriegen von offizieller Seite keine Informationen", so Kerstin Sonnekalb, Kommunikationschefin von Gstaad Saanenland Tourismus, zu "Gala". Und: "Für uns sind alle Gäste gleich. Diskretion wird bei uns großgeschrieben, das schätzen die Besucher."

Unter der Hand erzählt man sich, Prinzessin Carolines Sohn und seine Liebste werden am 1. Februar vor den Altar der katholischen Kirche St. Josef treten. "Ich habe dazu keinerlei Informationen. Für den Tag ist in unserem Kalender nichts eingetragen, auch keine andere Veranstaltung", sagt eine Mitarbeiterin von Pfarrer Thomas Müller zu "Gala". Gleichzeitig räumt sie ein, dass es möglich ist, die Kirche für Feiern zu mieten und sogar einen auswärtigen Pfarrer mitzubringen.

Andrea Casiraghi + Tatiana Santo Domingo: Wintermärchen: In der katholischen Kirche St. Josef will sich das Paar am 1. Februar angeblich trauen lassen. Am Vorabend soll es im "Bergrestaurant Eggli" einen zünftigen Polterabend geben. Das Nobelhotel "Palace" (im Bild) ist für das Wochenende ausgebucht.
© Picture AllianceWintermärchen: In der katholischen Kirche St. Josef will sich das Paar am 1. Februar angeblich trauen lassen. Am Vorabend soll es im "Bergrestaurant Eggli" einen zünftigen Polterabend geben. Das Nobelhotel "Palace" (im Bild) ist für das Wochenende ausgebucht.

Ebenfalls geblockt: das "Bergrestaurant Eggli", an dem am Vorabend ein zünftiger Polterabend mit Käsefondue stattfinden soll. "Unser Lokal schließt an dem Tag um 14 Uhr" - das ist alles, was eine Mitarbeiterin der Skihütte, die für ihre gehobene Schweizer Küche bekannt ist und nur über einen Sessellift erreicht werden kann, verrät. Gediegener geht es im Fünf-Sterne-Hotel "Palace" zu. Die Tatsache, dass das erste Haus am Platz für das gesamte Wochenende ausgebucht ist, spricht dafür, dass hier die Hochzeitsgesellschaft untergebracht sein wird. Insider berichten außerdem von einem Hochzeitsfrühstück am Morgen nach der Trauung.

Glitzernder Schnee, Pferdekutschen, ein atemberaubendes Alpenpanorama - nach der luftig-leichten Sommerhochzeit im vergangenen August an der Côte d’Azur wäre eine Wintertrauung das ideale Kontrastprogramm. Sozusagen das Beste aus den zwei Welten, in denen sich Andrea Casiraghi zu Hause fühlt. Seit Jahrzehnten besteht eine enge Verbindung zwischen Gstaad und der monegassischen Fürstenfamilie. "Schon als kleines Kind kam ich mit meinen Schwestern hierher, um Ski zu fahren", erzählte Fürst Albert mal mit leuchtenden Augen in einem TV-Interview. Die Grimaldis besaßen damals ein Chalet im Nachbarort Schönried.

Andrea Casiraghi + Tatiana Santo Domingo: Die Grimaldis kommen immer wieder nach Gstaad: 1962 ließ sich Fürstin Grazia Patricia dort mit ihren Kindern Caroline (l.) und Albert auf dem Schlitten fotografieren.
© Getty ImagesDie Grimaldis kommen immer wieder nach Gstaad: 1962 ließ sich Fürstin Grazia Patricia dort mit ihren Kindern Caroline (l.) und Albert auf dem Schlitten fotografieren.

Warum also die Geheimniskrämerei? "Wir geben keine Informationen über die Kinder Ihrer Königlichen Hoheit Prinzessin von Hannover heraus", betont Laetitia Pierrat, Sprecherin des monegassischen Hofs, gegenüber "Gala". Klar, Prinzessin Caroline hat von Anfang an versucht, ihre drei Kinder aus der Ehe mit dem italienischen Geschäftsmann Stefano Casiraghi aus der Öffentlichkeit herauszuhalten. Deshalb tragen sie auch keine Adelstitel. Dennoch belegen Andrea, Charlotte und Pierre vordere Plätze in Monacos Thronfolge und könnten eines Tages in die Pflicht genommen werden: Solange das Fürstenpaar kinderlos bleibt, steht Andrea auf Platz zwei (hinter seiner Mutter Caroline) und sein Sohn Sacha, zehn Monate, auf Platz drei.

Auch Charlotte hat bereits Nachwuchs: Mitte Dezember brachte sie Sohn Raphael zur Welt. Ob die beiden kommende Woche auch in die Schweiz reisen? Die sechswöchige Wochenbettfrist wäre abgelaufen. Aber mehr will man dazu in Gstaad natürlich nicht sagen.