Franziska Knuppe
© Philipp Rathmer Franziska Knuppe

Franziska Knuppe "Ich mag es wild-romantisch"

In ihrem Glamour-Job muss alles schnell gehen - zu Hause, im großen Garten, entspannt sich Model Franziska Knuppe. Wenn sie in ihren Beeten buddelt, scheint die Zeit stillzustehen

Auf den ersten Blick

passt sie eher ins coole Loft als in einen wilden Garten: Franziska Knuppe, erfolgreiches Model, stets perfekt gestylt, jeden Monat auf einem anderen Cover, gern gesehener Gast auf den wichtigsten Großstadtpartys. Doch privat liebt es die 35-Jährige bodenständig. Mit ihrem Ehemann, dem Unternehmer Christian Möstl, 38, und Tochter Mathilda, 3, lebt sie seit zwei Jahren in der Nähe von Potsdam. Dort hat sich die Familie ein Haus gebaut - außen modern, innen gemütlicher Landhausstil. Drumherum ein 1300 Quadratmeter großer Garten, in dem Franziska Knuppe fast jede freie Minute verbringt. Für sie ist das mehr als ein trendiges Hobby: Schon vor Jahren zog sie in einem Schrebergarten eigene Erdbeeren, Rhabarber und Tomaten. Gala begleitete sie in die "Königliche Gartenakademie" in Berlin, wo sie nach Herzenslust Blumen shoppte.

Model Franziska Knuppe pflanzt in ihrem Garten nach Lust, Laune und Farben.
© Philipp RathmerModel Franziska Knuppe pflanzt in ihrem Garten nach Lust, Laune und Farben.

Was trägt das Model Franziska Knuppe bei der Gartenarbeit?
Meistens Jeans, Gummistiefel und je nach Wetter T-Shirt oder Pullover. Und Sonnenschutz vor allem! Wenn man zwei Stunden auf den Knien Unkraut zupft, verbrennt ganz schnell der Nacken. Natürlich müsste ich eigentlich auch immer Handschuhe tragen, denn meine Agentur findet schwarze Fingernägel nicht so toll. Aber da hilft ja auch ein ausgiebiges Seifenbad.

Wie wichtig war Ihnen der Garten bei der Auswahl des Baugrundstücks?
Der große Garten war uns ganz wichtig. Hier wollen wir mit Freunden feiern, und für Kinder soll viel Platz für Spielgeräte da sein. Mein Mann hat ein Baumhaus mit Rutsche gebaut und eine lila Schaukel - wir haben alles selbst angemalt. Da musste ich mir die Haare dann auch mal mit Terpentin auswaschen. (lacht)

Haben Sie auch den Garten selbst angelegt?
Ja, es war ein Art Waldgrundstück, wir mussten einige alte Kiefern fällen. Aber an den Seiten haben wir Flieder stehen lassen. Der ist traumhaft, wenn er in allen Tönen blüht, von Weiß bis Dunkelviolett. Mathilda geht dann morgens immer raus und sagt: "Mama, riech mal!" Das duftet herrlich. Dann haben wir Rasen neu gelegt und Stauden so gepflanzt, dass vom Frühjahr bis zum Herbst immer was blüht.

Haben Sie sich beraten lassen?
Nein, das mache ich nach Gefühl. Ich suche mir die Blumen aus, die ich liebe, Margeriten zum Beispiel und Rittersporn. Im nächsten Jahr will ich Pfingst- rosen pflanzen. Ich mag es wild-romantisch. Das entspricht meinem Charakter. Ich bin auch ein bisschen Chaot, und deswegen muss zwar alles ordentlich sein, aber nicht perfekt.

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