Wir kennen sie alle - die klassische Barbie, die in fast jedem Mädchenzimmer bereits seit Jahrzehnten zu finden ist: absolute Traummaße, große Kulleraugen, unrealistisch lange, schanke Beine und blonde Wallemähne. Doch es gibt auch Ausnahmen, Barbie-Puppen, die ein bisschen anders sind, weil sie beispielsweise einer Jubiläums-Edition angehören. Die etwas üppigere Marily-Monroe-Barbie gehört dazu. Nun kann sich auch die Bundeskanzlerin über diese besondere Ehrung freuen, denn der Hersteller "Mattel" stellte auf der 60. Spielwarenmesse in Nürnberg die Angela-Merkel-Barbie vor.
Statt im sonst eher hollywoodtauglichen, aufreizenden Outfit kommt die Angie-Barbie etwas schlichter daher: Wie ihr großes Vorbild trägt sie einen geschmackvollen dunklen Hosenanzug aus Wolle. Der Hersteller will Angela Merkel damit als "Vorbild für Mädchen in aller Welt" würdigen.
Die Identifikation mit der Puppe, die mittlerweile über 108 Business-Outfits von der Chirurgin bis hin zur Astronautin in ihrem Schrank hat, sei sehr hoch. Und das sei auch einer der Gründe, warum die Barbie nun sogar als Frau Bundeskanzlerin daherkommt, sagt "Mattel"-PR-Managerin Stephanie Wegener. "Barbie stand immer für die Wahlmöglichkeiten der Frauen", sagte schon die Barbie-Erfinderin Ruth Handler.
Die letzte "Honour Barbie" habe vor eineinhalb Jahren die US-Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey bekommen. Angela Merkel soll sich nach Angaben einer Sprecherin über die besondere Ehrung gefreut haben.
rbr









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