"Little Miss Sunshine"
© Fox "Little Miss Sunshine"

"Little Miss Sunshine" Sonnenschein für die Seele

Auf dem Sundance Festival war diese wunderbar schrullige Familienangelegenheit mit Toni Collette und der kleinen Abigail Breslin bereits ein voller Erfolg - zu Recht

Filmszene: Familie Hoover und ihr klappriger VW-Bus
© FoxFilmszene: Familie Hoover und ihr klappriger VW-Bus

Story

Bei Familie Hoover läuft das Leben gerade mächtig aus dem Ruder. Der Großvater (Alan Arkin) wird wegen Sexsucht und Drogendelikten aus dem Altersheim geworfen und bezieht vorläufig das Gästezimmer des Hauses. Schwager Frank (Steve Carell) teilt sich nach einem gescheiterten Selbstmordversuch das Zimmer mit Sohn Dwayne (Paul Franklin Dano). Der hat als Nietzsche-Verehrer aus Protest gegen die Oberflächlichkeit unserer Kultur gerade die Haare schwarz gefärbt und ein Schweigegelübte abgelegt. Während Mutter Sheryl (Toni Collette) nach der Arbeit noch den kompletten Haushalt schmeißt, jagt Vater Richard (Greg Kinnear) als Motivationstrainer seinem Traum vom Glück hinterher. Mitten hinein ins Familienchaos platzt die Nachricht, dass sie siebenjährige Tochter Olive (Abigail Breslin) in der Endausscheidung zur Wahl der "Little Miss Sunshine" steht. Gegen Richards Einwände beschließt der Familienrat, sich mit dem klapprigen VW-Bus auf den langen Weg nach Kalifornien zu machen und die Kleine zu unterstützen.

Stars

Mit sicherem Griff für die richtigen Drehbücher reiht Toni Collette eine weitere Perle auf die Kette ihrer unvergesslich guten Rollen.

Fazit

Endlich wieder eine Tragikomödie, die unsere Herzen an kühlen Herbsttagen wärmt. Wären alle Filme wie dieser, wir säßen jeden Tag im Kino. Unwiderstehlich gut.

Trailer