Million Dollar Shooting Star"Bares von Bar", Schimpfe von Peyman
Zum Start der neuen Sat.1-Modelshow "Million Dollar Shooting Star" mit Supermodel Bar Refaeli gab es viel Presse und den Hinweis, die Show wolle nicht mit Heidi Klums "Germany's Next Topmodel" konkurrieren. Gala.de hat sich die erste Folge angesehen
Eine weitere Model-Show? Ja, genau. Oder doch nicht? Nach der ersten Folge "Million Dollar Shooting Star" stellt sich heraus, dass es viele Gemeinsamkeiten zu Heidi Klums "Germany's Next Topmodel" und "Das perfekte Model" mit Karolina Kurkova und Eva Padberg gibt, aber auch Unterschiede.
Das Wichtigste zuerst: "Million Dollar Shooting Star" ist keine Castingshow. Die Models sind keine Anfängerinnen, sie haben alle bereits Erfahrungen im Business gesammelt. Zum Beispiel als Fitting-Model für Jil Sander oder auch schon mal auf dem Laufsteg für Louis Vuitton. Doch alle Models bekommen mit dieser Show die Chance, ihr Leben ein wenig sorgloser führen zu können: mit Geld. Das Konzept von "Million Dollar Shooting Star" ist der größte Unterschied zu den anderen beiden Modelshows.
In jeder Folge bereist das Team um die Juroren Bar Refaeli, Peyman Amin und dem Fotografen Oliver Gast mit den Models ein Land, in dem zwei Shootings (auch "Challenges" genannt, der Begriff dürfte vielen bereits von "Germany's Next Topmodel" bekannt sein) absolviert werden. Die erste Folge wurde in Bar Refaelis Heimatland Israel gedreht. Die Models mit dem jeweils schönsten Foto der Shootings erhält 100.000 Dollar. Nicht in bar, das Geld wird für sie in einem Safe verwahrt. So können die jungen Frauen über die Folgen hinweg bis zu einer Million Dollar sammeln, die sie jedoch nur erhalten, wenn sie die Show gewinnen.
Nur Gewinnerinnen zu präsentieren, wäre jedoch langweilig. Keine Modelshow ohne "Drama, Baby!". Aus diesem Grund treten die beiden Models mit dem schlechtesten Foto der Challenge noch einmal gegeneinander an. Das Foto für den "Shoot Out" wird vom Fotografen Oliver Gast nur einmal geschossen. Wer verliert, verlässt die Show.
Der Rest der Sendung ähnelt "Germany's Next Topmodel" tatsächlich ein wenig: In kurzen Ausschnitten kommen die Models selbst zu Wort, sprechen über sich und schätzen sich und die anderen ein. Dabei darf auch gelästert werden, soviel Zeit muss sein. Der Zuschauer lernt durch diese kurzen Momente die jungen Frauen etwas besser kennen, Charaktere bilden sich heraus. Da ist zum Beispiel Julia, die Wehleidige. Oder die extreme, aber äußerst erfolgreiche Nina. Anika ist sehr sportlich, hat jedoch kaum Erfahrung, wohingegen Alena schon sehr professionell wirkt. Auch die Challenges an sich ähneln den Fotoshootings der anderen Shows sehr, die Models hängen an Drahtseilen oder liegen quasi unbekleidet im Meer. Eine Herausforderung soll es schließlich sein.
Übersicht zu diesem Artikel
- Seite 1 "Bares von Bar", Schimpfe von Peyman
- Seite 2







