Kristen Stewart, Robert Pattinson
© WireImage.com Kristen Stewart, Robert Pattinson

Goldene Himbeere Kristen und Rob droht der Schmäh-Oscar

Es könnte ein großer Erfolg sein, wenn es sich um einen anderen Preis handeln würde: Die letzte "Twilight"-Episode "Breaking Dawn 2" wurde für den Anti-Oscar "Goldene Himbeere" nominiert - und zwar in jeder möglichen Kategorie

In der Nacht vor der Oscar-Verleihung (23. Februar) werden in Los Angeles auch die geehrt, die sich filmisch im vergangenen Jahr offenbar vertan haben. Denn dann wird der Anti-Oscar, die "Goldene Himbeere", verliehen. Wer sich eventuell über eine veredelte Frucht freuen beziehungsweise ärgern kann, wurde nun von der "Golden Raspberry Award Foundation" verkündet.

Heißester Anwärter auf die Negativauszeichnungen, die sogenannten "Razzies", ist diesmal der letzte Teil der "Twilight"-Saga "Breaking Dawn - Part 2". Der Film wurde in allen elf möglichen Kategorien nominiert - unter anderem als schlechtester Film, für den schlechtesten Regisseur und das schlechteste Drehbuch.

Die Hauptdarsteller Kristen Stewart und Robert Pattinson stehen sowohl jeweils als schlechteste Schauspieler als auch gemeinsam als schlechtestes Leinwandpaar zur Wahl. Konkurrenz bekommen sie von Mackenzie Foy, die in "Twilight" die Tochter von "Bella" und "Edward" spielt, und Taylor Lautner. Damit gehen laut "razzies.com" erstmals zwei Paare aus dem selben Film für die Auszeichnung ins Rennen.

Bei der Preisverleihung könnte aber auch Adam Sandler seinen eigenen Rekord erweitern. Er ist biesher der Schauspieler mit den meisten "Goldenen Himbeeren" überhaupt. Im vergangenen Jahr bekam er seine zehnte für die schauspielerische Leistung im Film "Jack & Jill". Seinen aktuellen Streifen "Der Chaos-Dad" bedachten die Juroren mit acht "Razzie"-Nominierungen.

Der Actionfilm "Battleship" liegt knapp dahinter und wurde sieben Mal nominiert. Unter anderem kann sich Rihanna Hoffnungen auf eine Himbeere als schlechteste Nebendarstellerin machen.

Dass die Ausgezeichneten persönlich bei der Vergabe des Schmähpreises erscheinen, ist selten. Bisher bewies unter anderem Halle Berry Selbstironie und nahm 2005 die Auszeichnung als schlechteste Schauspielerin in "Catwoman" entgegen. Auch Sandra Bullock konnte über sich selbst lachen und holte 2010 ihren Preis für "Verrückt nach Steve" ab.

Die "Razzies" wurden 1980 vom Cineasten John Wilson als Antwort auf die "selbstbeweihräuchernde Oscar-Verleihung" ins Leben gerufen. Jedes Jahr stimmen mehr als 650 Journalisten, Filmschaffende und Fans über die schlechtesten Filme ab.

iwe

Die Bekanntgabe der Nominierten

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