Berlinale 2013: Tim Robbins
© Getty Images Tim Robbins

Berlinale 2013 Die Jury steht fest

Wer den Goldenen und die Silbernen Bären bei der Berlinale bekommt, wird auch in diesem Jahr von einer hochkarätigen internationalen Jury entschieden. Der chinesische Regisseur Wong Kar Wai kann als Jury-Präsident unter anderem auf die Unterstützung von Tim Robbins setzen

Als Jury-Präsident läuft sein Film zwar außer Konkurrenz, dennoch wird Wong Kar Wai mit seinem Martial-Arts-Drama „The Grandmaster“ am 7. Februar die 63. Berlinale eröffnen. Wie Berlinale-Direktor Dieter Kosslick bekanntgab, darf Wong gemeinsam mit sechs weiteren Juroren in diesem Jahr über die Vergabe des Goldenen und der Silbernen Bären entscheiden.

Der mehrfach international ausgezeichnete, chinesische Regisseur („My Blueberry Nights“, „2046“) gehört laut „berlinale.de“ zu den „wichtigsten Filmschaffenden des Weltkinos“ und ist mit dem Präsidentenamt bereits bestens vertraut. Denn im Jahr 2006 durfte er auch in Cannes der Jury vorsitzen.

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Ihm zur Seite stehen neben US-Schauspieler Tim Robbins („Die Verurteilten“), die dänische Regisseurin Susanne Bier und der deutsche Filmemacher Andreas Dresen, der 2002 mit „Halbe Treppe“ nicht nur seinen Durchbruch feierte, sondern selbst einen Silbernen Bären auf der Berlinale einheimsen konnte. Die amerikanische Kamerafrau Ellen Kuras („Vergiss mein nicht“), die iranische Regisseurin Shirin Neshat („Women Without Men“) sowie Produzentin Athina Rachel Tsangari („The Slow Business Of Going“) aus Griechenland komplettieren die Jury. Bei der Berlinale werden bis zum 17. Februar insgesamt 404 Filme aus 70 Ländern präsentiert, doch nur 19 davon konkurrieren um den renommiertesten Preis, die goldene Bären-Trophäe, des internationalen Festivals.

Weitere Ehrungen wurden vom Berlinale-Chef auch schon bekanntgegeben. So erhalten die italienische Schauspielerin Isabella Rosselini und der deutsche Filmemacher, Aktivist und Schriftsteller Rosa von Praunheim jeweils eine Berlinale-Kamera. Die Auszeichnung geht an Filmschaffende, denen sich die Filmfestspiele „besonders verbunden fühlen“. Für sein Lebenswerk wird erstmals ein Dokumentarfilmer ausgezeichnet. Den Goldenen Ehrenbären bekommt der Franzose Claude Lanzmann, der sich in seinen Filmen vor allem mit dem Holocaust auseinandersetzt.

Wie jedes Jahr im Februar tummeln sich zur Berlinale auch besonders viele Hollywoodstars in der Hauptstadt. So haben laut Dieter Kosslick unter anderem Anne Hathaway, Emma Stone, Matt Damon, Jude Law oder Nicolas Cage bereits ihren Besuch angekündigt. Glamour bringen außerdem die französischen Filmdiven Catherine Deneuve, Juliette Binoche und Isabelle Huppert auf den roten Teppich. Der deutsche Film wird durch Nina Hoss, Marina Gedeck, August Diehl und Til Schweiger vertreten sein.

iwe