An diesen Namen wird man sich wohl gewöhnen müssen, noch viel mehr an die Stimme: Denn für "Breaking Dawn", dem langersehnten, neuen "Twilight"- Film und erster Teil des großen Vampir-Finales, singt Christina Perri den Titelsong.
Ehre, wem Ehre gebührt - dabei ist Perri ein frischer Stern am Pophimmel, dafür aber in ihrer Heimat den USA bereits sehr erfolgreich. Dort hat ihr Album "Lovestrong" bereits Platz vier der Billboard Charts erreicht. Mit ihrem Lied "Jar Of Hearts" stieg sie in die Top 10 der US "iTunes"-Charts.
Und nun "A Thousand Years", der Song zu dem Film der neben dem letzten "Harry Potter" zu den am meisten ersehntesten des Jahres gehört. Als wolle sie sich diesen Moment für immer einprägen, hat sich mittlerweile auch ein "Twilight"-Tattoo unter die vielen Tätowierungen an ihrem Körper gemischt.
Bis vor kurzem noch jobbte Christina Perri in einem Café in Los Angeles und nutzte die Nächte, um ihre Songs zu schreiben. Auch heute stammen ihre Lieder noch aus der eigenen Feder. Wie es nun schon viele solche Geschichten gibt, lud Perri die selbst gedrehten Videos auf Youtube hoch, wurden dort zur Klicksensation und bekam so den ersten Plattenvertrag.
Doch eigentlich ist Christina Perri dafür viel zu schade. Denn ihre wahre Stärke liegt wohl darin, ihre Hits wie "Jar Of Hearts" oder "Arms" auf der Bühne zu präsentieren: Gefühlvoll, aber stark und mit einem Glanz in den Augen singt sie ihre meist emotionalen Balladen. Spaß macht es auch, weil Perri eine echte Musikerin ist, neben dem Songschreiben auch diverse Instrumente kann. So begleitet sie sich selbst sowohl am Klavier, als auch an der Gitarre und versprüht dabei eine solche Freude, dass sie Kritiker damit von ihrem etwas gewollten Äußeren - der zierliche, mit Tattoos übersäte Körper - ablenkt. Selbst wenn der Rummel um "Twilight" abgeklungen ist, von dieser jungen Frau werden wir sicher noch hören.
aco/smb









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