Ironie des Schicksals?

Großwildjäger von sterbendem Elefanten zerquetscht

Triumphierend blickt Theunis Botha auf seiner Webseite in die Kamera. In beiden Händen jeweils ein riesiger Stoßzahn eines Elefanten. Nun ist der Großwildjäger gestorben. Mit 52 Jahren. Durch einen Elefanten

Theunis Botha (†)

Theunis Botha (†)

Auf Leoparden und Löwen sei er spezialisiert, heißt es auf der Webseite des Safari-Veranstalters Theunis Botha. Mit anderen Großwildtieren hat der Botha allerdings auch kein Problem: Krokodile? Gnus? Elefanten? Wenn der Preis stimmt, hetzt der Jäger seine speziell ausgebildeten Hunde auch auf andere Tiere in ganz Afrika. Das wurde ihm nun zum Verhängnis. 

Großwildjäger stirbt durch Großwild

Mit einer Gruppe von Kunden ist Botha in Simbabwe auf eine Herde Elefanten mit Kälbern gestoßen. Die vermeintlich leichte Beute drehte den Spieß allerdings um: Drei Elefanten näherten sich der Gruppe, die das Feuer auf sie eröffnete. Ein vierter Elefant kam dazu, packte Botha mit seinem Rüssel und hob ihn in die Luft. In Panik schossen die Jäger auf den Elefanten. Tödlich getroffen wankte der Elefant und stürzte - mitten auf Theunis Botha. Mit über fünf Tonnen des sterbenden Dickhäuters auf sich wurde er zu Tode gequetscht. 

Im Internet bekunden Angehörige und Freunde ihr Mitleid mit dem Großwildjäger. Andere wiederum haben weniger Mitleid. "Tja, da hat die Ironie des Schicksals wohl zugeschlagen.", äußert sich zum Beispiel ein User auf facebook. 


Mehr zum Thema

Star-News der Woche