Roger Moore
© Getty Images Roger Moore

Roger Moore Ein Herz fürs Federvieh

Roger Moore hat sich erfolgreich gegen den Verzehr von Stopfleber eingesetzt. Ein Londoner Kaufhaus nahm die Delikatesse "Foie gras", für die Gänse und Enten qualvoll gemästet werden, von seiner Speisekarte

Als James Bond nahm Roger Moore die ein oder andere Leiche in Kauf und sein Herz war nur sehr schwer zu erwärmen. Doch im realen Leben haben nun ausgerechnet Geflügeltiere Mitleidsgefühle bei dem Schauspieler ausgelöst. Der 83-Jährige hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass Stopfleber im Restaurant eines Londoner Edelkaufhauses nicht mehr auf den Tisch kommt. Wie die Nachrichtenagentur "AP" berichtet, sei das Kaufhaus Harvey Nichols Moores Bitte nachgekommen, die Leckerei "Foie gras" von der Speisekarte zu nehmen. Für die Delikatesse werden Enten und Gänse qualvoll und gewaltsam gemästet, damit sich ihre Lebern vergrößern.

"Es ist absolut großartig, dass Harvey Nichols meinen Aufruf und den anderer besorgter Leute ernst genommen hat und die Foie gras von ihren Speisekarten nehmen will", freut sich der Brite, der als absoluter Feinschmecker bekannt ist, sich aber im Rahmen einer Kampagne der Tierschutzorganisation PETA gegen den Konsum von Stopfleber eingesetzt hatte.

Nach dem großen Erfolg seines Einsatzes bei Harvey Nichols möchte Roger Moore nun auch das Londoner Traditionskaufhaus Fortnum & Mason überzeugen, dass Stopfleber nicht auf die Speisekarte gehört. Dieses habe sich aber nach Angaben von PETA bislang "resistent gegenüber Aufrufen zu Mitleid mit auf grausame Art gewaltsam gemästeten Vögeln" gezeigt.

rbr