Twilight - Kristen Stewart, Robert Pattinson
© WireImage.com Twilight - Kristen Stewart, Robert Pattinson

Twilight Überirdisch coole Clique

Der Hype um die Blutsauger-Saga "Twilight" reißt nicht ab. GALA verrät, wie es weitergeht und präsentiert die Stars aus dem Kino-Erfolg privat

Sie sind die wohl attraktivsten Vampire der Kinogeschichte. Anders als die Blutsauger in den klassischen "Dracula"-Filmen lehren uns die ätherisch-coolen "Twilight"-Wesen nicht das Fürchten, sondern lösen ein wohliges Schaudern aus. Als wäre das nicht Grund genug, sich in diese Untoten-Clique unsterblich zu verlieben, sieht die Truppe auch ohne cremeweiße Schminke und topasfarbene Kontaktlinsen unverschämt gut aus.

Vor allem um Robert Pattinson reißt sich mittlerweile halb Hollywood. Beim "Oscar" buhlten Natalie Portman und Paris Hilton um seine Gunst, sein Best Buddy heißt Hugh Jackman, und Tyra Banks ließ sich in ihrer TV-Show nur zu gern von ihm in den Hals beißen. Richtig gut befreundet sind auch Robert Pattinson und die anderen "Twilight"-Stars, man trifft sich abseits des Sets - auf Filmpremieren und in den angesagten Bars von Los Angeles.

Nachdem Teil eins allein in den USA fast 150 Millionen Euro eingespielt hat, geht der Hype jetzt in die nächste Runde: In diesen Tagen beginnen in Vancouver die Dreharbeiten zur "Twilight"-Fortsetzung "New Moon", für die ein Teil der Schauspieler bereits nach Kanada gereist ist. Mit von der Partie ist Dakota Fanning, die sich im Kampf um die Rolle der Vampirin Jane klar gegen die Konkurrenz durchsetzte. So einfach hatte es Vanessa Hudgens nicht: Sie musste in mehreren Castings beweisen, dass sie eine Werwölfin mimen könnte. Im November soll der Film in die US-Kinos kommen, am 7. Januar 2010 startet er in Deutschland. Zu diesem Zeitpunkt wird Teil drei der Saga, "Eclipse", bereits abgedreht sein. Von wem, ist derzeit noch ungewiss - momentan wird mit mehreren Regisseuren verhandelt, darunter Drew Barrymore.

Was macht die Faszination der Vampir-Familie Cullen aus? Warum wünschen sich viele Fans nichts sehnlicher, als in die Blutsauger-Villa einzuziehen, Willkommens-Biss inklusive? Das Erfolgsrezept von "Twilight"-Schöpferin Stephenie Meyer, deren vier "Bis(s)"-Romane die deutsche Hardcover- und Taschenbuchbestsellerliste anführen, ist so einfach wie genial: Ihre Vampire sind quasi perfekt. Sie schlafen nie, sehen nach ihrer Verwandlung besser aus als je zuvor, sind hochgebildet und auch sonst fix im Köpfchen.

Dazu haben sie - im letzten Teil der Romanserie - ausdauernden, geradezu überirdisch guten Sex. Sogar das unappetitliche Blutsaugen hat Meyer ihrem Rudel weitgehend abtrainiert: Die Cullens stillen ihren Durst ausschließlich an Tieren. Menschen werden nur gebissen, wenn es gilt, Edwards Liebste Bella zu verteidigen. Und das ist doch schon wieder etwas Gutes.