"Germany's Next Topmodel": Kim
© facebook.com/Kim-Germanys-next-Topmodel-2016-1646708938929381 Kim

"Germany's Next Topmodel" Kim bricht nach Schocknachricht zusammen

Eis lässt Models frieren, Busenblitzer sorgen für Nervenzusammenbrüche. "GNTM" verlangt Kandidatinnen und Zuschauern wieder mal alles ab

Tränen bei "GNTM" sind keine echte Neuigkeit. Aber ein Premiere war es dennoch, was am Donnerstag (24. März) zu sehen war. Dass Kandidatin Kim laut schluchzend, dem Nervenzusammenbruch nahe, im Model-Hostel niedersank, hatte weder mit harten Kommentaren der Jury zu tun, noch mit Zickereien der Kolleginnen. Die 19-Jährige hatte erfahren, dass die "Bild"-Zeitung ihren Busenblitzer bei einem vergangenen Entscheidungs-Walk im Foto dokumentiert hatte. Das spannende Resultat: Kommt der Stress von außen, rücken alle zusammen. "Das tut mir auf jeden Fall voll leid für sie", versicherte Laura Franziska - und traf den außergewöhnlich solidarischen Model-Vibe.

"Germany's Next Topmodel": Kim ist untröstlich als sie erfährt, dass ganz Deutschland ihren Busenblitzer gesehen hat.
© Screenshot (ProSieben)Kim ist untröstlich als sie erfährt, dass ganz Deutschland ihren Busenblitzer gesehen hat.

Mit Friede, Freude, Eierkuchen geht das Projekt "nächstes Topmodel" natürlich trotzdem nicht eine ganze Episode lang über die Bühne: Psychisch leicht angegriffen war offenbar auch Kandidatin Elena C. Reibereien gab's mit den Konkurrentinen - und so griff die 19-Jährige zum Telefon, um Vater Mathieu Carrière um Rat zu fragen. Der hat immerhin schon das Dschungelcamp überstanden; ein anderes Kaliber als das dieses Jahr recht gesittete "GNTM". Ob Papas Rat Elena weitergebracht hat, scheint allerdings fraglich. "Versuch, die anderen nicht zu beleidigen", lautete der gut gemeinte Tipp.

Eisblock auf Model? "Sehr hübsch"

Ein dickes Fell wäre für die Jung-Models auch beim ersten Shooting von Nutzen gewesen: Mitten im heißen Sydney orderten die Sendungsmacher einen Kühllaster, um ein Shooting auf einem Eis-Sofa anzuberaumen - "Eis-Elfen" sollten die Damen darstellen. Ehrensache, dass Heidi Klum ihre sadistische Ader anzapfte.

"Ein bisschen heißer, ein bisschen heißer", forderte die Model-Mama von den in Bikinis gekleideten Mädels, fragte unschuldig "wollen wir die Windmaschine anmachen, damit ihre Haare mehr fliegen?", oder legte, nur so als i-Tüpfelchen, einen kleinen Eisblock auf nackte Rücken, "weil das noch hübscher aussieht". Ergebnis waren eine

GNTM 2016: Model-Mama Heidi Klum und Mentor Michael Michalsky finden Siegerin Kim Hnizdo zum Knutschen.
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zitternde Luana, Laura, die nach eigenen Angaben "ihre Hände nicht mehr spürte" und geschwächt auf den Boden sank. Am wenigsten kamen Elena K. und Camilla mit dem Eis-Shooting zurecht, fand die Jury.

Hauptsache "fashionable"!

Für Camilla sollte es letzlich der eiskalte Vorbote des Ausscheidens gewesen sein. Schließlich gaben die anderen beiden Shootings hauptsächlich dem stillen Juror Michael Michalsky die Gelegenheit, die Vokabel "fashionable" auszugraben. "Fashionable" und energisch sollten die Models beim Walk in spacigen Klamotten in einer Klippenlandschaft sein. Und "fashionable" fand er auch Jasmins Outfit beim gameshowhaften Versuch, die Kandidatinnen selbst Klamotten und Shootingpartner in den Läden und auf den Straßen Sydneys zu finden.

"Wackeln" mutierte unterdessen zum Lieblingswort der stets auf strikten Gehorsam erpichten Model-Mama Heidi Klum. Gleich drei Mädels nahm sie auf ihre Liste der "Wackelkandidaten"; neben Camilla auch Elena K. und Laura Franziska. "Wenn ich ehrlich bin, hätte es heute euch alle drei treffen können", rügte Klum. Und schickte Camilla nach Hause. Thomas Hayo durfte dann auch noch was sagen, sogar etwas fast Nettes: "Du hast eine große Karriere vor dir - in Sachen Beauty", gab er der Ausgeschiedenen süß-sauer mit auf den Heimweg.