Dschungelcamp 2016: Helena Fürst
© RTL Helena Fürst

Dschungelcamp 2016 Helena Fürst lässt die Camper hungern

Mit einer ausgelassenen Ekelprüfung hat sich Helena Fürst am Dschungelcamp-Mittwoch einen wortgewaltigen Feind gemacht: Thorsten Legat

Dschungel 2016: Ricky, Thorsten Legat, Helena Fürst
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Mit neuen Prominenten meldet sich der Urwald zurück. Werfen Sie mit uns einen Blick in den australischen Dschungel

Sechs Dschungelprüfungen - das ist für Helena Fürst genau eine zu viel. Die Ex-"Anwältin der Armen" hat am sechsten Dschungelcamp-Tag das getan, was ein Thorsten Legat nie tun würde: Sie hat ihre Ekelprüfung nicht mal angetreten. Mit einem "Dschungellabor" hatte das Moderatoren-Duo Sonja Zietlow und Daniel Hartwich der mittlerweile durch ihre Dauerprüfungen trotzig gewordenen Fürst gedroht. Die fürchtete "Viecher von oben", führte - nicht ganz unglaubwürdig - ein bei der vierten Prüfung erlittenes Trauma ins Feld. Und ließ die Sache schließlich mit drei Worten auf sich beruhen: "Es ging nicht."

Im Camp führte das naturgemäß zu wenig Begeisterung. Nur das (Wett-)Kampfschwein im Team hatte mit der Sache schon abgeschlossen. Legat gab "null Kommentar" zu Fürsts Leistung ab. Seine nach der dienstäglichen Prüfung aufgestaute Wut auf die Arbeitsverweigerin hatte er zuvor kundgetan. "Was meinst du, was ich gestern von der gedemütigt wurde. Ich wäre hinter dem Geld her, sie fragt, bist du neidisch auf mich, weil ich hier im Fernsehen bin und du nicht. Hat die was erreicht? Die hat doch nichts erreicht, die Furzfrau!", redete sich der Ex-Fußballer vor dem Team in Rage. Von Jürgen Milski zur Rede gestellt, hatte Fürst diesmal ganze fünf Worte parat: "Das ist mir doch egal!"

Wenn im Dschungelcamp niedliche Sachen passieren

Die Camp-Buhfrau dürfte mittlerweile also ausgemacht sein. Aber es passieren ja auch nette Sachen im australischen Dschungel: Milski etwa führte mit Menderes ein väterliches Gespräch über Liebesangelegenheiten. Und entschloss sich angesichts der Einsamkeits-Ängste des "DSDS"-Dauergastes zu einer putzigen Aktion. "Am Anfang ging es mir so wie vielen Zuschauern, ich hab den belächelt - ich finde, das muss man jetzt nicht mehr machen", sprach Jürgen Milski in die Kamera. "Ich möchte unbedingt, dass dieser nette Junge eine Frau kennenlernt, mit der er vielleicht den Rest seines Lebens verbringen kann. Also, meldet euch!" Bewerbungsschreiben an RTL sollen interessierte Damen richten, so wünscht es sich Menderes' Mentor.

Schließlich geschahen auch noch Zeichen und Wunder: Rolf Zacher bekam tatsächlich seinen ersten aktiven Auftritt - als Kurzzeit-Camp-Oberster. "Delegieren mag ich, Kommandieren ist gar nicht meine Sache", erklärte er, forderte die Frauen des Lagers zum Kochen auf - und musste doch mit süffisantem Lächeln feststellen: "Die nehmen mich nicht für voll!" Noch bemerkenswerter war aber fast, dass David Ortega als Einziger eine Quiz-Frage richtig beantworten konnte!

Nur David Ortega hat Ahnung

Milski und Sophia Wollersheim hatten auf "Schatzsuche" mit Schleimtauchgängen und mit dem Hintern zum Platzen gebrachten "Eiern" eine Schatzkiste erspielt. Den Gewinn sollte aber erst die Antwort auf eine Schätzfrage freigeben: "Wieviele Prozent der Männer und Frauen kommen beim Sex immer zum Orgasmus: 80 und 33 Prozent, oder 95 und 12 Prozent." Ortega tippte als einziger auf Antwort A - und hatte Recht. Fürs Team gab's statt eines tollen Preises einen Gartenzwerg. Für Ortega einen seltenen Moment des Triumphs: "Dann bin ich der einzige, der hier Ahnung hat!", folgerte das gedankenschnelle RTL-II-Sternchen messerscharf.

Dass es an Tag sieben 7 ein kollektives Erfolgserlebnis bei der Ekelprüfung gibt, darf indes bezweifelt werden. Denn das Publikum will Helena Fürst einfach nicht in Ruhe lassen - Thorsten Legats Lieblingskollegin darf zum siebten Mal antreten. Diesmal offenbar in Anwesenheit aller zehn Mitcamper. Ob es das besser machen wird? Abwarten.

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