Stefanie Hertel

Das Geheimnis ihrer großen Liebe

Stefanie Hertel ist seit April 2014 mit Lanny Isis verheiratet. Im Interview mit GALA verrät die Schlagersängerin das Geheimnis ihrer gutfunktionierenden Ehe

Stefanie Hertel und ihr Mann Lanny Isis

Stefanie Hertel und ihr Mann Lanny Isis

und Dart? Das passt doch nicht zusammen, könnte man denken. Doch wer so denkt, der irrt. Bei der "Promi-Darts-WM" heute, am 7. Januar, um 20.15 Uhr live auf ProSieben beweist die Schlagersängerin, dass sie nicht nur das Mikrofon halten, sondern auch den Dartpfeil werfen kann. Ihre Kontrahenten sind , , , , , und . Wie sich da wohl schlägt? Im GALA-Interview plaudert die 37-Jährige über ihre Dart-Künste und verrät anschließend ihr Rezept für eine gut funktionierende Ehe.

Sie treten am 7.1. bei der "Promi-Darts-WM" an, wie kam es denn dazu?

Ich wurde gefragt und habe mir gleich gedacht, dass mir das Spaß machen könnte, weil ich als Teenie total gerne Dart gespielt habe und das sehr witzig finde.

Das heißt, Sie sind da schon ein bisschen geübt?

Na ja, das ist natürlich lange her, seitdem ich als Teenie regelmäßig gespielt habe. Ich hatte bis zur Anfrage bestimmt schon 10 Jahre oder länger nicht mehr auf eine Dartscheibe geworfen und war ja auch nie der Profi. Ich habe das immer nur aus Spaß gemacht und jetzt muss ich gut üben, damit ich da auch mithalten kann.

Stefanie Hertel ist bei der "Promi-Darts-WM" dabei

Stefanie Hertel ist bei der "Promi-Darts-WM" dabei

Sind Sie denn schon im Training? Haben Sie sich Zuhause etwas aufgebaut, oder in der Nähe die Möglichkeit zu üben?

Nein, leider noch nicht so richtig. Ich bin im Dezember auf Tournee gewesen und erst kurz vor Weihnachten heimgekommen. Von der Produktionsfirma hatte ich eine Dartscheibe zur Verfügung gestellt bekommen. Ganz blauäugig habe ich gedacht, dass ich die dann einfach auf Tournee mitnehmen und unterwegs trainieren kann, aber so einfach war das dann gar nicht. Man kann ja nicht überall in den Hallen oder den Garderoben ein Loch in die Wand bohren. Und dann bin ich auf die Idee gekommen, zwei Haken an die Scheibe fest zu machen und diese an einem mobilen Türhaken aufzuhängen, den ich mir unterwegs noch extra dazu gekauft habe. Das hatte natürlich nicht immer die richtige Höhe, aber ich konnte dann schon mal üben und mit meinem Mann Lanny und den Kollegen ein bisschen spielen. Jetzt hängt die Dartscheibe zuhause.

Und wie waren Sie bis jetzt so mit sich zufrieden? Besteht noch Handlungsbedarf?

Och ja, da besteht auf jeden Fall noch Trainingsbedarf. Ich hatte ja bisher auch noch gar nicht so viel Ahnung von den Regeln und habe mir die für die Promi-WM angelesen. Theorie und Praxis, das ist schon ein Unterschied, das merkt man, wenn die ersten Pfeile nicht ins Ziel treffen und man sich fragt, warum das wohl so ist, obwohl man doch eigentlich alles richtig macht …. Millimeter entscheiden über Sieg oder Niederlage… Ich bin ja kein Profi und das werde ich auch nie sein. Die zielen da ja ganz genau auf die Triple 20, aufs Double und wie das alles heißt. Das ist ja unfassbar, was die drauf haben. Ich habe natürlich auch keine Ahnung, auf welchem Stand die Kollegen sind, aber ich will mich natürlich bestmöglich vorbereiten und schaue, dass ich jeden Tag übe. Wurf um Wurf versuche ich mich zu verbessern, was gar nicht so einfach ist und viel Disziplin erfordert, wenn man keinen Trainer an der Seite hat. Man braucht dafür vor allem auch einen freien Kopf und kann beim Werfen nicht noch an dies und das denken. Da war die Ruhe zum Jahreswechsel ideal! Ich möchte schon gewinnen, klar! Sehe das aber nicht verbissen. Der Spaß am Spiel steht im Vordergrund.

Gibt es einen Konkurrenten, auf den Sie sich besonders freuen? Oder jemanden, wo Sie denken, der könnte mir den Sieg streitig machen?

Also ich freue mich total darauf, Lothar Matthäus mal kennenzulernen, den habe ich bisher noch nie irgendwo getroffen. Rainer Calmund, Steffen Henssler und Tim Mälzer kenne ich schon, das wird ein fröhliches Wiedersehen. Auf Laura Wontorra freue ich mich auch sehr, wir sind ja die einzigen Frauen am Start. Ich werde versuchen, gemeinsam mit ihr und Dank unserer weiblichen Feinfühligkeit das Zepter in die Hand zu nehmen.

Sie sagten, Sie sind den ganzen Dezember unterwegs gewesen und erst kurz vor Weihnachten zu Hause angekommen. Wie waren denn die Feiertage nach dem stressigen Tour-Alltag?

Die Feiertage waren ganz wunderbar, wir haben schöne Stunden unter dem Weihnachtsbaum verbracht.

Sie haben mit ihrer Familie gefeiert, oder wie müssen wir uns das vorstellen?

Ja, wir hatten Besuch von meinen Eltern und der Schwiegermama. Mit der Großfamilie waren wir spazieren, haben Gesellschaftsspiele gemacht und natürlich fein gegessen. Es war ganz gemütlich, und ich hatte auch traditionell geschmückt. Wir haben immer echte Kerzen am Baum und überall stehen Figuren und Schwibbögen aus meiner Heimat, dem Vogtland, also die ganze Wohnung sieht total weihnachtlich aus. Da werden dann Kindheitserinnerungen wach und auch Gedanken an die Menschen, die nicht mehr unter uns sind. Auch Das ist uns immer ganz wichtig, uns gerade zum Jahresende bewusst Zeit zum Zurückschauen und zur Besinnung zu nehmen.

Wie ist das bei Ihnen? Sie sind ja von dem Vater ihres Kindes, Stefan Mross, geschieden, wie arrangieren Sie sich da?

Das funktioniert bei uns ganz harmonisch.

Jetzt ist Ihre Tochter ja schon 15 Jahre alt. Das ist ja so ein kritisches Teenie-Alter. Geht es denn noch bei Ihnen, oder ist da doch schon mal Zicken-Zoff angesagt?

Nein, meine Tochter hat bis jetzt zum Glück alle Eigenschaften übersprungen, die pubertierenden Teenies so nachgesagt werden. Wir verstehen uns prima.

Als Sie in dem Alter Ihrer Tochter waren, haben Sie schon auf der Bühne gestanden. Hat Ihre Tochter da auch schon solche Ambitionen?

Sie ist sehr musikalisch und hat Spaß an der Musik und sicherlich auch Talent, das kann man schon so sagen.

Wird denn bei Ihnen auch gesungen an Weihnachten?

Natürlich, auf jeden Fall. Da wird die Gitarre raus geholt und dann spielt mein Mann und wir singen alle gemeinsam. Das gehört an Weihnachten bei uns dazu!

In drei Monaten feiern Sie und Ihr Mann schon Ihren dritten Hochzeitstag. Was ist Ihr Geheimnis einer gut funktionieren Ehe? Sie sind ja auch auf viel auf Tour und häufig voneinander getrennt.

Was das Geheimnis einer guten Ehe oder der großen Liebe ist, muss, glaube ich, am Ende jeder für sich herausfinden. Aber ich denke, dass es ganz wichtig ist, dass man sich immer mit Respekt gegenübertritt und dass man immer das Pflänzlein Liebe pflegt und die Freude das Leben miteinander zu teilen aufrechterhält. Wir waren ja gerade erst den ganzen Dezember gemeinsam unterwegs, aber auch wenn man mal beruflich ein paar Tage getrennt voneinander ist, sind wir natürlich in engem Kontakt.

Was sagt denn Ihr Mann zu dieser sportlichen Herausforderung, die da gerade auf Sie zu kommt? Übt er auch mit?

Lanny liebt Darts auch und freut sich schon total mit mir auf die Promi-WM. Er ist der ideale Trainingspartner. Wir haben gerade in den letzten Tagen und Wochen oft miteinander gespielt und haben auch die Scheibe getroffen (lacht).

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