Milla Jovovich
© Constantin Film Milla Jovovich

Resident Evil:Afterlife Kampfamazone in 3D

Mit "Resident Evil: Afterlife" ist Model und Schauspielerin Milla Jovovich bereits zum vierten Mal als Actionheldin Alice in den Kinos zu sehen - diesmal sogar in 3D

Story:
Geifernde Untote, ausgestorbene Städte und brennende Ruinen: So sieht die traurige Welt von Alice (Milla Jovovich) aus, die nach der Apokalypse vor fünf Jahren eine der wenigen menschlichen Überlebenden ist. Ruhelos macht sie sich auf den Weg nach Tokio, um die verhasste Umbrella-Corporation endgültig zu stoppen. Doch die Mission ist wenig erfolgreich: Zu stark ist der Gegner, allen voran Konzernchef Wesker (gespielt von Shawn Roberts), der einmal mehr davonkommt.

In Los Angeles trifft Alice (Milla Jovovich) auf einige Überlebende, darunter auch Luther (Boris Kodjoe)
© Constantin FilmIn Los Angeles trifft Alice (Milla Jovovich) auf einige Überlebende, darunter auch Luther (Boris Kodjoe).

Enttäuscht macht Alice sich zusammen mit ihrer wiedergefundenen Freundin Claire Redfield (Ali Larter) auf den Weg nach Los Angeles, um die letzten verbliebenen Menschen aufzuspüren. In LA haben sich Chris (Wentworth Miller), Luther (Boris Kodjoe) und K-Mart (Spencer Locke) in einem mehrstöckigen Gefängnisgebäude verschanzt. Zusammen mit ihnen will die Power-Amazone endgültig den skrupellosen Konzern vernichten, der für ihre schreckliche Situation verantwortlich ist. Doch das ist mal wieder schwieriger als gedacht.

Bereits zum vierten Mal spielt Milla Jovovich die Actionheldin Alice in "Resident Evil".
© Constantin FilmBereits zum vierten Mal spielt Milla Jovovich die Actionheldin Alice in "Resident Evil".

Star-Feature:
Milla Jovovich ist eines der wenigen Models, dem der Übergang zur Vollzeit-Schauspielerin erfolgreich gelungen ist. Bereits zum vierten Mal ist sie nun als Actionheldin Alice in "Resident Evil" zu sehen. 2002 hatte der britische Regisseur Paul W.S. Anderson die in Kiew geborene Schauspielerin, die mittlerweile übrigens seine Frau ist, erstmals für den Originalfilm engagiert. Die Rolle als kämpferische Alice übernimmt Jovovich trotzdem immer wieder gerne. "Ich liebe meine Superkräfte", erklärte die 34-Jährige im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa in Los Angeles. "Ich sage den Fans immer wieder, wenn es jemals eine Zombie-Apokalypse gibt, können sie alle zu mir nach Hause kommen und ich sorge für sie".

Fazit:
Völlig klar: Wer auf intellektuelle Dialoge und tief greifende Handlungen steht, den wird "Resident Evil: Afterlife" wenig begeistern. Dafür kommen Actionfans umso mehr auf ihre Kosten: Dank neuester 3D-Technik und bildgewaltiger Kampfszenen vergehen die 97 Minuten Spielzeit trotz platter Handlung wie im Flug. Das sehen zumindest die US-Amerikaner so. Dort spielte die Videospielverfilmung schon am ersten Wochenende knapp 28 Millionen US-Dollar (circa 21 Millionen Euro) ein. Ob's in Deutschland genauso gut läuft, wird sich zeigen.

Andrea Zernial

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