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Preisverleihung Neue Regel bei den Oscars

Eine neues Reglement bei der Oscar-Verleihung lässt nun zehn statt fünf Kandidaten auf die Trophäe in der Kategorie "Bester Film" hoffen

Größere Konkurrenz bei der Oscar-Verleihung: Statt der üblichen fünf Filme können im kommenden März zehn Filme auf den Titel "Bester Film" hoffen. "Nach mehr als sechs Jahrzehnten kehrt die Akademie zu ihren Wurzeln zurück, als noch ein größeres Feld um den Toppreis des Jahres kämpfte", sagte der Präsident der Akademie, Sid Ganis, bei einer Pressekonferenz am Mittwoch (24. Juni) in Los Angeles.

Das verändere natürlich nichts am Ergebnis: Am Ende werde es nach wie vor nur einen "besten Film des Jahres" geben. Doch so sei es zukünftig auch möglich, Dokumentarfilme, ausländische Filme und Trickfilme in dieser Kategorie zu berücksichtigen. Bei zehn Nominierungen könnten auch "einige der phantastischen Filme" dazu kommen, die häufig in den anderen Kategorien auftauchten, "aus dem Rennen um den Top-Preis aber rausgedrückt wurden".

Ein weiterer Grund für die Veränderung kann aber auch die Hoffnung auf bessere Einschaltquoten sein. "Wir wissen, dass die Leute die Oscar-Gala anschalten, um ihre Favoriten zu unterstützen - und zehn Nominierungen ziehen selbstverständlich mehr Fans an als fünf", sagt Tom O'Neill von der Internet-Seite "theenvelope.com" der "Los Angeles Times".

Bis zum Jahre 1943 war es üblich gewesen, dass zehn Filme um den Titel "Bester Film" konkurrierten. Damals ging der Film "Casablanca" als Oscar-Gewinner in dieser Kategorie hervor.

rbr