Oscar

Vier Millionen für Hugh

Vier Millionen Zuschauer mehr als im vergangenen Jahr konnte die Oscar-Verleihung verbuchen - dank Hugh Jackman und der Heimlichtuerei der Veranstalter. Trotzdem sind die Einschaltquoten ernüchternd

Hugh Jackman

Große Freude bei den Veranstaltern der : Vier Millionen Zuschauer mehr als im letzten Jahr verfolgten die Vergabe der goldenen Trophäen in der Nacht zum Montag (23. Februar), berichtete das Magazin "Variety". Demnach saßen rund 36,3 Millionen US-Bürger vor ihren Fernsehern und verfolgten die feierliche Verleihung, in der , , und als beste Darsteller ausgezeichnet wurden.

Das Konzept ist also aufgegangen. Denn die Veranstalter hatten sich dieses Jahr entschieden, die Namen der Stars geheimzuhalten, die die Preise überreichten. Damit wollten sie die Neugierde der Zuschauer schüren und hofften auf eine bessere Quote. Außerdem führte kein Geringerer als der beliebte Hollywoodstar und "Sexiest man Alive" durch die Show - ebenfalls ein schlauer Schachzug und wohl Grund vieler Frauen, den Fernseher einzuschalten.

Trotzdem ist der Zuwachs der Zuschauerzahlen nur ein schwacher Trost, denn die diesjährige Oscar-Verleihung verbuchte die historisch drittschlechteste Einschaltquote. Nur 2008 und 2003 verfolgten gerade mal 33 Millionen Menschen das Ereignis, während 1998 sogar 57 Millionen Amerikaner live mitansahen, wie der Film-Erfolg "Titanic" regelrecht mit Gold überschüttet wurde.

rbr

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