Marcello
© Senator Marcello

Marcello Marcello Liebe auf italienisch

Italien in den 50er Jahren: Marcello hat sich unsterblich in Elena verliebt. Doch um sie für ein Date zu gewinnen, muss er erstmal ihren Vater überzeugen. Romantische Liebeskömödie mit rasanten Einlagen

Story

Eine Insel, ein Sommer und die ganz große Liebe: Marcello (Francesco Mistichelli) hat sich unsterblich verguckt. Einziger Haken: Seine Auserwählte (Elena Cucci) ist ausgerechnet die Tochter des Bürgermeisters. Fast unmöglich für Marcello, den Sohn eines einfachen Fischers, an seine Traumfrau heranzukommen.

Hat Marcello völlig den Kopf verdreht: Die schöne Elena (Elena Cucci).
© SenatorDie schöne Elena (Elena Cucci) hat Marcello ordentlich den Kopf verdreht.

Besonders dann, wenn man im Jahre 1950 auf der fikitven Insel Amatrello lebt: In Marcellos Heimatort herrscht eine ungewöhnliche Tradition, die besagt, dass nur derjenige, der dem Vater seiner großen Liebe ein passendes Geschenk macht, die Tochter ausführen darf. Einen Versuch wagt Marcello trotzdem und beschließt zum ersten Mal bei dem Brauch, den er bisher immer bloß verspottet hat, mitzumachen. Ganz so leicht ist das aber nicht: Der reiche Armando versucht ihm einen Strich durch die Rechnung zu machen. Und auch das Geschenk seiner Wahl ist gar nicht so einfach zu beschaffen, wie Marcello sich das vorgestellt hat. Aufgeben kommt aber nicht in Frage - und so lässt Marcello sich auf eine aberwitzige Jagd voller Skurrilitäten und Abenteuer ein.

immer auf der Jagd nach dem passenden Geschenk: Marcello (Francesco Mistichelli).
© SenatorImmer auf der Jagd nach dem passenden Geschenk: Marcello (Francesco Mistichelli).

Star-Feature

Hauptdarsteller Francesco Mistichelli ist hierzulande noch kaum bekannt. Und auch in seiner Heimat Italien dürfte der Schauspieler bisher nur eingefleischten Theater-und Musicalgängern ein Begriff sein. Das Filmemachen ist nämlich eigentlich nicht sein Gebiet. Mit "Marcello Marcello" hat sich das nun geändert.

Den richtigen Hauptdarsteller zu finden war offensichtlich aber gar nicht so einfach: Über ein Jahr zog sich das Casting, das im Großraum Neapel stattfand, hin. Warum am Ende er genommen wurde, erklärt Franceso sich so: "Durch meine Erfahrungen am Theater war ich voller Energie für das neue Projekt. Ich denke, das war von Anfang an mein Vorteil". Davon abgesehen passt der 26-Jährige einfach hervorragend in die Rolle des hübschen, aber mittellosen Fischerssohns. Und auch wenn "Marcello Marcello" vielleicht nicht sein ganz großer Durchbruch ist: Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist er allemal.

Marcello Marcello startet am 10. Juni in den Kinos.
© Senator"Marcello Marcello" startet am 10. Juni in den Kinos.

Fazit

Regisseur Denis Rabaglia sieht seinen Film so:"Als Marcellos Geschichte in mein Leben trat, spürte ich sofort die Chance, eine zeitlose Fabel zu erzählen und einen Film zu realisieren, dessen Form sich stark an alten Erzähltraditionen anlehnt". Und tatsächlich ist dem Filmemacher eine Liebeskomödie gelungen, die durch ihr rasantes Tempo und herrlich skurrile Charaktere alles andere als eine seichte Liebeskomödie ist.

Basierend auf dem Roman "Marcello und der Lauf der Liebe" von Mark David Hatwood schuf Rabaglia eine nostalgische Sommerkomödie, die den Zuschauer träumen lässt. Und auch wenn die Geschichte um den Fischerssohn Marcello manchmal arg konstruiert wirkt, so lässt sie doch Urlaubsgefühle aufkommen und entführt in eine andere Welt, fernab von Großstadtdschungeln und Beziehungs-Desastern.

Andrea Zernial

Sehen Sie hier den Trailer zu "Marcello Marcello":

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