Katherine Heigl + Ashton Kutcher in "Kiss & Kill"
© Kinowelt Katherine Heigl + Ashton Kutcher in "Kiss & Kill"

"Kiss & Kill" Tod dem Vorstadtidyll

Ashton Kutcher möchte sich nach der Hochzeit so gerne aus dem Geheimagentengeschäft zurückziehen. Doch sein alter Arbeitgeber hat etwas dagegen. Überraschende Auswirkungen hat das vor allem für die Ehe mit Katherine Heigl. Die weiß nämlich nix von seiner Vergangenheit

Spencer Aimes (Ashton Kutcher) liebt das Leben in der Vorstadt. Da grüßt er die Nachbarn, leitet eine schicke Baufirma und hat sich mit Ehefrau Jen (Katherine Heigl) ein hübsches Häuschen eingerichtet. Vorstadtidyll - und so gar nicht das Leben, das er erwarten konnte, als er seine Liebste beim Urlaub in Südfrankreich kennenlernte. Da war er sexy, smart und Auftragskiller. Und nicht ganz offen. Weswegen Jen bis heute denkt, er habe damals als Unternehmensberater gearbeitet. Er hat ihr einmal erzählt, wie's wirklich läuft. Da lag sie allerdings auf dem Hotelbett und schnarchte laut.

Überraschungsparty in der Klischee-Nachbarschaft: Alle haben sich lieb, am meisten Spencer (Ashton Kutcher) und Jen (Katherine Heigl).
© KinoweltÜberraschungsparty in der Klischee-Nachbarschaft: Alle haben sich lieb, am meisten Spencer (Ashton Kutcher) und Jen (Katherine Heigl).

Doch was ein Weilchen währt, geht nicht ewig gut: Spencers alter Auftraggeber meldet sich und will ihn für einen Job zurück. Spencer wiegelt ab, er möchte viel lieber mit Schwiegerpapa zum Geburtstagsdinner. Doch spätestens, als ihm nach einer Party im eigenen Haus plötzlich fast ein Messer in den Bauch fährt, weiß er: Das alte Leben hat ihn wieder.

Wie soll er das bloß seiner Frau Jen beibringen? Angreifer in der Küche, Schußwaffen im Autositz und ein Schwangerschaftstest, der auf auf der Flucht erfolgen muss, gehörten nämlich nicht zu dem Bild, dass das sicherheitsliebende, konservative Blondchen sich von der Ehe mit Spencer gemacht hatte.

So sehen wir Ashton Kutcher gerne: Spencer Aimes führt einen Auftrag aus.
© KinoweltSo sehen wir Ashton Kutcher gerne: Spencer Aimes führt einen Auftrag aus.

Die Stars:

Zum Küssen: Ashton Kutcher. Doch, wirklich. Dass er es wenigstens streckenweise schafft, vom süßen Buben auf coolen Mann umzuschalten, überrascht schon, wenn man seine sonstigen Auftritte in der Welt im Hinterkopf hat. Dagegen wirkt Katherine Heigl leider mal wieder nett, aber harmlos. Die Rolle der Jen hätte man auch jeder anderen geben können. Ein großer Spaß sind Jens Eltern, gespielt von Tom Selleck ("Magnum") und Catherine O'Hara ("Away we go", "Penelope"). Er der typische US-Klischeedaddy mit Schießlust und wachsamen Blick auf den Schwiegersohn. Sie die fröhliche Trinkerin. Eine tolle Auflockerung. Und auch die Nachbarn und Freunde des Paares tragen zum bunten Bild bei.



Fazit:

Ein bisschen klingt das alles wie "Mr. & Mrs. Smith"? Stimmt! Ist aber deutlich mehr bunte Komödie, die Coolness von Angelina Jolie und Brad Pitt wird hier nicht erreicht. Allerdings wird aus Kutcher und Heigl auch im echten Leben kein heißes Paar werden, das macht es verzeihbarer. Lockere Sprüche und Tempo der Komödie stimmen aber durchaus und sorgen für einen unterhaltsamen Kinoabend. Regisseur Robert Luketic kennt das Komödiengeschäft - er hat vorher auch schon Filme wie "Das Schwiegernmonster" und "Die nackte Wahrheit" inszeniert.

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