Slumdog Millionaire
© Prokino Slumdog Millionaire

Kinotipp "Slumdog Millionär"

In "Slumdog Millionär" steht ein junger Mann vor der Frage, die sein Leben für immer verändern wird: Jamal ist Teilnehmer bei der indischen Version von "Wer wird Millionär". Doch wie kann ein ungebildeter Junge aus dem Armenviertel die Antworten auf die Fragen wissen?

Jamal (Dev Patel) wird verhört
© ProkinoJamal (Dev Patel) wird verhört

Story:

Es beginnt mit einer Folterszene: Jamal (Dev Patel) wird mit Elektroschocks malträtiert. Er soll verraten, wie er es geschafft hat, bei der indischen Version von "Wer wird Millionär" bis zur allerletzten Frage vorzudringen. Niemand kann sich vorstellen, dass ein Junge aus den Slums von Bombai eine Allgemeinbildung vorweisen kann, die für Erfolg bei der TV-Sendung sorgt. Diese Meinung teilt auch Jamal, der aber trotzdem felsenfest behauptet, kein Betrüger zu sein. Er habe einfach die richtigen Antworten gewusst, wie er anhand seiner Lebensgeschichte beweisen kann. Die ist geprägt von Verlust und Gewalt, aber auch von der Liebe. Die Beziehung zu seiner Kindheitsgefährtin Latika (Freida Pinto) zieht sich wie ein roter Faden durch Jamals Dasein. Doch die beiden scheinen einander längst hoffnungslos verloren zu haben.

Stars:

Danny Boyle, der Filmfans schon mit "Trainspotting" und "The Beach" in seinen Bann zog, setzt in "Slumdog Millionär" auf unverbrauchte Darsteller. Dev Patel spielte zuvor lediglich in der britischen Jugend-Serie "Skins", die aber immerhin mit einer BAFTA-Nominierung ausgezeichnet wurde.

Fazit:

Zehn Oscarnominierungen und vier "Golden Globes" lassen es schon vermuten: "Slumdog Millionär" ist ein wirklich guter Film. Mitreißend erzählt er die anrührende Lebensgeschichte eines jungen Mannes inmitten der pulsierenden Metropole Bombais. Tempo, Drama und ein Hauch von Bollywood sorgen für pures Kinovergnügen.

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