Liam Neeson, 96 Hours
© 20th Century Fox Liam Neeson, 96 Hours

Kinotipp "96 Hours"

Liam Neeson versucht in "96 Hours" als verzweifelter Vater und ehemaliger CIA-Agent seine Tochter aus den Händen skrupelloser Menschenhändler zu befreien - mit allen Mitteln

Story:

"Wenn du meine Tochter jetzt freilässt, soll's das gewesen sein. Ich werde nicht nach dir suchen, ich werde dich nicht verfolgen. Aber wenn nicht, dann werde ich nach dir suchen und ich werde dich finden. Und ich werde dich töten."

Als eine skrupellose Bande osteuropäischer Mädchenhändler in Paris die Tochter von Bryan Mills entführt, ahnt sie nicht, dass sie sich mit keinem gewöhnlichen Vater angelegt hat: Denn Mills ist ein ehemaliger CIA-Agent - und als solcher mit allen Wassern gewaschen. Ihm bleiben 96 Stunden, um die 17-jährige Kim zu finden und er ist bereit, jeden niederzumetzeln, der sich ihm dabei in den Weg stellt. Sein Weg führt ihn in die Pariser Unterwelt, wo seine verschleppte Tochter unter Drogen gesetzt und als Prostituierte verkauft werden soll.

Mit Famke Janssen spielt er zusammen in dem Action-Thriller "96 Hours" mit
© 20th Century FoxFamke Janssen und Liam Neeson sorgen sich um Tochter Kim

Stars:

Liam Neeson gibt in der Rolle des Bryan Mills den blutrünstigen Geheimagenten, der den Weg zur Rettung seiner Tochter im wahrsten Sinne mit Leichen pflastert. In typischer Actionheldmanier schaltet er einen Bösewicht nach dem anderen aus und begibt sich furchtlos in die Höhle des Löwen, um eine Schlepperbande zu zerschlagen, die genauso wenig Gnade kennt wie er selbst. Derweil wartet Famke Janssen als seine Ex-Frau Leonore in den USA darauf, dass Mills die gemeinsame Tochter unbeschadet nach Hause bringt.

Liam Neeson in "96 Hours"
© 20th Century FoxLiam Neeson alias Bryan Mills stößt auf ein gefoltertes, ersticktes Mädchen

Fazit:

Luc Besson hat mit "96 Hours" einen schnörkellosen Rachethriller kreiert. Sein Film verzichtet zwar auf jegliche Splatter-Elemente, kommt aber dennoch äußerst grausam und gewalttätig daher: Als eine Art blindwütiger James-Bond-Verschnitt macht Liam Neeson mit seinen Gegnern kurzen Prozess - die knallharten Kampfszenen und unzähligen Leichen werden die Herzen aller Actionfans höher schlagen lassen; sie sorgen für das nötige Tempo, um zumindest streckenweise über die ziemlich vorhersehbare Story hinwegzutrösten.