Kinotipp - New Moon

Ein Abschied für die Ewigkeit?

Endlich geht die Liebe zwischen Edward (Robert Pattinson) und Bella (Kristen Stewart) in die nächste Runde

Twilight - New Moon

Twilight - New Moon

Story
Nachdem Bella (Kristen Stewart) und Edward (Robert Pattinson) in "Twilight" endlich zueinander gefunden haben, scheint zu Beginn der Fortsetzung "New Moon" alles perfekt zu sein. Doch dann kommt es auf Bellas 18. Geburtstag zu einem blutigen Zwischenfall, bei dem sie von Edwards Vampirbruder Jasper (Jackson Rathbone) angegriffen wird. Der Blutsauger-Beau verlässt seine sterbliche Freundin daraufhin, um sie nicht weiteren Gefahren auszusetzen.

Für Bella bricht eine Welt zusammen und sie schleppt sich nur mühsam durch ihr letzes Jahr an der High School. Einzig Jacob (Taylor Lautner) kann ihr in dieser schwierigen Zeit Halt geben und Trost spenden. Doch auch der trägt ein dunkles Geheimnis mit sich herum, das die Freundschaft der beiden bedroht.

Zu allem Überfluss erfährt Bella dann auch noch, dass Edward in Lebensgefahr schwebt und nur sie ihn retten kann, wenn sie ihn rechtzeitig erreicht - Bis(s) zur Mittagsstunde ...

Star-Feature


Seit "Twilight" ist ein unglaublicher Hype um die drei Hauptdarsteller Robert Pattinson, Kristen Stewart und Taylor Lautner entbrannt. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass Produzenten und Regisseure sich mittlerweile um die drei Jungstars reißen.

Twilight - New Moon

Die Vampirsaga geht weiter

20. November 2009: Robert Pattinson sieht etwas müde aus.
20. November 2009: Kristen Stewart vor dem Einlass ihr giftgrünes Kleid.
20. November 2009: Innen zieht sie dann doch lieber wieder ihren Mantel über.
20. November 2009: Taylor Lautner darf bei einer "New Moon"-Feier natürlich nicht fehlen.

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Bella und Jacob kommen sich in "New Moon" immer näher.

Bella und Jacob kommen sich in "New Moon" immer näher.

So wird Tennieschwarm Robert Pattinson 2010 mit gleich drei Filmen in die Kinos kommen: In der Romanze "Remember me" spielt der 23-Jährige einen jungen Mann, der durch den Selbstmord seines Bruders völlig aus der Bahn geworfen wird. Im Westerndrama "Unbound Captives" mimt er den Sohn von Rachel Weisz, deren Mann (Hugh Jackman) 1859 im Krieg von Komantschen getötet wird. Und natürlich warten die "Twilight"-Fans schon sehnsüchtig auf den dritten Teil "Eclipse", der ebenfalls 2010 in den Kinos anlaufen wird. Zudem hat der gebürtige Brite gerade den Zuschlag für den Kostümfilm "Bel Ami" erhalten, in dem er neben Uma Thurman einen jungen Journalisten darstellt, der in der Pariser Modewelt des 19. Jahrhunderts Karriere machen will.

Auch Kristen Stewart ist seit ihrer Darstellung der Bella Swan gefragter denn je, obwohl sie bereits in großen Kinoproduktionen wie "Panic Room" (2002) und "Into the Wild" (2007) mitgewirkt hat. Zu ihren aktuellen Projekten zählen unter anderem "Welcome to the Rileys" mit James Gandolfini sowie die Rock'n'Roll-Biografie "The Runaways", in der die 19-Jährige Joan Jett darstellen wird. Zudem ist in Deutschland gerade der Liebesthriller "Das gelbe Segel" angelaufen, in dem Kristen eine einsame Anhalterin spielt, die auf der Suche nach Liebe und dem Sinn des Lebens ist.

Auch Taylor Lautner wurde vom "Twilight"-Rummel in den Olymp begehrter Jungschauspieler katapultiert: Der 17-Jährige, der bereits seit seinem 13. Lebensjahr vor der Kamera steht, konnte eine Rolle in "Valentine's Day" ergattern - dem Film, in dem halb Hollywood vertreten ist: So wird er unter anderem an der Seite von Jamie Foxx, Bradley Cooper, Jennifer Garner, Julia Roberts, Anne Hathaway, Jessica Alba, Ashton Kutcher und Jessica Biel zu sehen sein.

Wer noch mehr über die drei "Twilight"-Hauptdarsteller wissen möchte, kann sich hier die ausführlichen Porträts anschauen:

Robert Pattinson

Kristen Stewart

Taylor Lautner

Fazit


"Primär war es meine Aufgabe, den Fans und ihrer Liebe für die Bücher, die sie auch auf den ersten Film übertrugen, gerecht zu werden", sagte Regisseur Chris Weitz, der in die - zugegebenermaßen großen - Fußstapfen von "Twilight"-Regisseurin Catherine Hardwick getreten ist, über seine Vorgehensweise in "New Moon". Doch genau dieses präzise Entlanghangeln an der Buchvorlage und das bloße Aneinanderreihen von Ereignissen lässt den Film an vielen Stellen hölzern und langweilig wirken.

So gehen die Emotionen, die in diesem zweiten Teil eine elementare Rolle spielen, teils völlig unter: Gerade die tiefe innere Zerissenheit, die Bella nach Edwards Weggang spürt, wird überhaupt nicht deutlich. Auch die Freundschaft und Zuneigung, die sie allmählich für Jacob entwickelt, wird nur oberflächlich angerissen.

Ein weiteres großes Problem sind die zahlreichen Trailer, die die Produktionsfirma bereits vor Kinostart veröffentlicht hat. Alle Schlüsselszenen wurden bereits einmal gezeigt und führen - neben dem recht seichten Handlungsstrang - dazu, dass die 130 Minuten Film einem ganz schön lang vorkommen können.

"New Moon" hat in den USA am ersten Tag rund 95 Millionen Euro eingespielt - in Deutschland wird der Run auf die Kinokassen gewiss nicht geringer ausfallen: Echte "Twi-Harder" - wie sich die Hardcore-Fans selbst nennen - wird der Film trotz der Schwächen sicherlich trotzdem begeistern. Allen anderen sei das Buch von Stephanie Meyer empfohlen oder aber der dritte Teil "Eclipse", der 2010 in den Kinos anläuft und hoffentlich wieder das alte "Twilight"-Gefühl zurückbringt.

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