Kinotipp

"My Blueberry Nights"

Wie Blaubeerkuchen zwei einsame Herzen zusammenführt: Eine poetische Romanze mit wunderschönen Bildern als Sahnehäubchen

Norah Jones in "My Blueberry Nights"

Norah Jones in "My Blueberry Nights"

Story

Jeremy () bietet in seinem kleinen New Yorker Café köstlichen Kuchen an. Nur Blaubeer bleibt immer übrig. Damit wird Jeremy zum Seelentröster für die liebeskranke Elizabeth (): Nach Feierabend serviert er seinem hübschen Stammgast ein Stück Blaubeerkuchen und hört ihr zu. Das Reste-Essen wird zum romantischen Ritual. Doch eines Abends wartet Jeremy vergeblich. Stattdessen bekommt er eine Postkarte: Elizabeth ist zu einer Reise quer durch die USA aufgebrochen, um alles zu vergessen und neu anzufangen. Unterwegs schlägt sie sich als Bedienung durch - und trifft auf verletzte Seelen, die mit der Liebe und dem Schicksal so hadern wie sie. Führt Elizabeths Selbstfindungstrip am Ende zurück zu Jeremy?

Stars

Jazzsängerin Norah Jones gibt in "My Blueberry Nights" ihr Schauspieldebüt - und steuerte selbstverständlich auch einen Song zum Soundtrack bei. In den Nebenrollen glänzen vor allem Oscar-Preisträgerin als Südstaaten-Vamp und als kesse Profizockerin.

Fazit

Die Hauptrolle spielt hier ganz klar die Optik. Der melancholische Mix aus Romanze und Road-Movie ist exquisit fotografiert und bietet traumhafte Momentaufnahmen - etwa wenn Jeremy der schlafenden Elizabeth zart die Sahne von den Lippen küsst. Ein wenig mehr Substanz wäre der dünnen Geschichte allerdings gut bekommen. So bleibt ein bildschöner Hauch von nichts.

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