Kiefer Sutherland

"Niemals aufgeben"

Serienstar Kiefer Sutherland über Moral, Erfolg und die Rolle seines Lebens

Kiefer Sutherland

Gerade wird in den USA die achte Staffel seiner Echtzeit-Action- Serie "24" ausgestrahlt, jetzt ist sogar ein Kinofilm mit alias in Planung. Die Karriere läuft, doch privat schlittert der 43-jährige Partylöwe immer wieder in Katastrophen. Zuletzt wurde der im Mai 2009 wegen Körperverletzung verhaftet.

Seit acht Jahren sind Sie Amerikas härtester Agent. Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen Bauer und Ihnen?
Ich renne zwar nicht durch die Gegend und schieße wild um mich. (lacht) Aber wie Jack bin auch ich ein Mann mit moralischen Grundsätzen. Er behält stets einen klaren Kopf und weiß, was zu tun ist - das trifft auch auf mich zu.

Mitte Januar feierte Kiefer Sutherland mit seinen Kolleginnen Annie Wersching, Mary Lynn Rajskub und Katee Sackhoff (v.l.) berei

Mitte Januar feierte Kiefer Sutherland mit seinen Kolleginnen Annie Wersching, Mary Lynn Rajskub und Katee Sackhoff (v.l.) bereits die 8. Staffel der Erfolgsserie "24".

Hat der Part des Jack Bauer Sie verändert?
Mein Leben hat er nicht verändert, dafür aber meine Art zu spielen. Nie habe ich etwas Interessanteres gemacht, als in den vergangenen acht Jahren.

Sie haben mal gesagt, dass man aus schlechten Erfahrungen am meisten lernt. Sehen Sie das noch immer so?
Auf jeden Fall. Das Leben kann sich von einem Tag auf den anderen völlig verändern, deshalb sollte man jede Minute voll auskosten. Ich lebe in dem Bewusstsein, dass ich schon schlechtere Zeiten erlebt habe.

Wie ist Ihr Verhältnis zu Ihrem Vater ?
Die Familie geht mir über alles, sie erdet mich. Als es in meinem Leben nicht rund lief, war mein Vater mir eine große Stütze.

Haben Sie ein Erfolgsrezept?
Niemals aufgeben. Wenn man fällt, kann man auch wieder aufstehen. Das stärkt den Charakter. Das Leben kann sehr hart sein, wenn das Selbstwertgefühl gelitten hat. Aber irgendwo öffnet sich immer eine Tür.

Wie sollte die allerletzte Folge von "24" sein?
Ich würde mir ein offenes Ende wünschen. Jack Bauer könnte untertauchen und einfach von der Bildfläche verschwinden.

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