Katie Holmes

Ein Bad im Applaus

Alle Augen auf Katie Holmes: Am Broadway feierte sie eine umjubelte Theaterpremiere. "Gala" war dabei

Auf diesen Abend kam es an,

darauf hatte sie seit Langem hingearbeitet, vieles andere hintenangestellt - und deshalb hatte , 33, auch riesiges Lampenfieber in den Tagen, bevor sie am vergangenen Donnerstag (29. November) die Bühne des New Yorker Broadway-Theaters "Music Box" betrat. "Dead Accounts" heißt die Komödie, in der sie die Rolle der frustrierten Lorna aus Ohio spielt. Und der Hollywood-Star macht das richtig gut, kann sogar neben dem mit zwei Tony-Awards ausgezeichneten Norbert Leo Butz bestehen. Nachdem der letzte Vorhang gefallen war, gab es Standing Ovations und laute "Bravo"-Rufe von den rund 1000 Premierengästen. Balsam für die Seele der Hauptdarstellerin, denn das Stück dürfte ihr während der wochenlangen Proben an die Nieren gegangen sein: Um zerrüttete Beziehungen und Scheidung geht's, und um religiöse Konflikte. Das erinnert durchaus an ihr eigenes Schicksal.

Nach der Aufführung feierte das Publikum Katie, Co-Star Josh Hamilton (l.) und die anderen Schauspieler. "Dead Accounts" läuft b

Nach der Aufführung feierte das Publikum Katie, Co-Star Josh Hamilton (l.) und die anderen Schauspieler. "Dead Accounts" läuft bis 24. Februar, Tickets gibt's ab 62 Dollar über deadaccountsonbroadway.com

Theater-Stars

Vorhang auf!

Nichts für schwache Nerven: Schauspielerin Ulrike Folkerts, bekannt als Tatort-Kommissarin (Lena Odenthal), steht in Mannheim im Nationaltheater für das Stück "Für immer schön" auf der Bühne. Blutverschmiert und mit gruseligen, milchig weißen Augen sorgt sie für Gänsehaut in den Zuschauerrängen.
Bei den "Bad Hersfelder Festspielen" steht Sängerin Sandy Mölling als Eliza Doolittle auf der Bühne.
Désirée Nick steht am Ernst Deutsch Theaters in Hamburg als die große Joan Crawford auf der Bühne.
Premierenabend am Broadway: Oscarpreisträgerin Lupita Nyong'o spielt in dem Stück "Eclipsed" in New York.

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Premierengast Christine Debush aus New York fand Katie Auftritt mutig. "Dass Katie in diesem Stück mitmacht, wo sie sich gerade von getrennt hat, beweist, dass sie eine selbstbewusste Frau ist", sagte sie im Foyer zu "Gala". "Ich fand sie sehr gut." Diesen Eindruck bestätigen die meisten Kritiker. Zwar kam das Stück von nicht gut weg, für die Hauptdarstellerin aber gab es fast nur Lob. So schrieb etwa die "New York Times", Katie "fühle sich wohler" auf der Bühne als noch vor vier Jahren bei ihrer Broadway-Premiere in "All My Sons", die "Los Angeles Times" nannte sie "charmant und natürlich".

Bei der Premierenparty feierte Katie Holmes sichtlich erleichtert mit ihren Kollegen. Unter ihnen fühlt sie sich akzeptiert, hier ist sie aufgehoben: "In der Broadway-Community sind alle sehr hilfreich", sagte sie dem Branchendienst "Playbill". Und dann hat sie ja noch ihre Familie, der Zusammenhang ist eng: Zur Premiere reisten Katies Eltern Martin und Kathleen selbstverständlich aus Toledo, Ohio, an; kurz zuvor hatte Katie die beiden an Thanksgiving besucht. Einziges Manko: Suri konnte beim Truthahnschmaus nicht dabei sein, sie war bei Tom Cruise in London. Im Gegenzug darf die Sechsjährige Heiligabend mit ihrer Mum feiern. In diesem Jahr sicherlich ein freudigeres Fest als im vergangenen - da bereitete sich Katie schon auf ihre Trennung vor. , Mitarbeit: Julide Tanriverdi

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