Jan Delay
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Jan Delay "Ich will kein halbgeiler Entertainer sein"

Kinder kommen später. Jetzt zählt für Jan Delay nur die Musik

Nase zu? Nee, das ist sein Markenzeichen:

Jan Delay ist wieder am Start. "Wir Kinder vom Bahnhof Soul" heißt die neue CD des Hamburger Sängers mit der unverwechselbar-nasalen Quäkstimme. Gala schnackte mit dem 33-Jährigen über Freiheit, Fernsehen und Familienplanung.

Sie geben demnächst auf Sylt ein Exklusivkonzert. Wäre die Insel auch ein Ferienziel für Sie?

Dieses Jahr war ich zwar auf Ibiza. Aber Sylt ist auch klasse, da fahre ich oft hin, übrigens auch im Winter. Wunderbar, bei Wind und Wetter am Strand spazieren zu gehen! Generell mag ich Strand, Sonne, Wasser, Rumliegen und absolut gar nichts machen. Abenteuertrips oder Wintersport, das ist nichts für mich. Im Urlaub brauche ich meine Ruhe. No activities!

Bei Ihren musikalischen Aktivitäten sind Sie ein Hit-Garant. Würden Sie sich auch als Talent-Scout berufen fühlen, wenn Dieter Bohlen Sie als Juror für "DSDS" haben wollte?

Nee, auf keinen Fall, da müsste ich es echt nötig haben. Ich wäre aber gern Juror für Hotels. Bei "Deutschland sucht das Super-Luxushotel" wäre ich sofort dabei.

Auf Ihrem neuen Album "Wir Kinder vom Bahnhof Soul" gibt es den Song "Abschussball". Sind Sie ein guter Tänzer?

Ich bin als Tänzer ungelernt, ein Autodidakt. So mache ich auch Musik: nicht drüber nachdenken! Das wäre sonst der Anfang vom Ende. Ich tanze aber nur, wenn die richtige Musik läuft – guter Hip-Hop, Funk, alter Soul.

Wer ist der Lieblingsprominente in Ihrem Mobiltelefon?

Der Name fängt mit L an und hört mit indenberg auf. Udo ist einfach der Beste. The last man standing.

Sie scheinen Ihr freies Popstar-Leben sehr zu genießen. Denken Sie mit Ihren 33 Jahren auch schon mal darüber nach, eine Familie zu gründen?

Nein. Ich bin Single, und Familienplanung ist momentan einfach nicht drin. Als Perfektionist will ich nicht auf halber Flamme kochen. Ich will weder ein halbgeiler Entertainer noch ein halbgeiler Vater sein. Ich habe noch keinen erlebt, der beides gleich gut am Start hat. Wenn ich mich zu dem Schritt entscheide, möchte ich ein richtig guter Vater sein.

Ist ja auch ein gutes Gefühl, wenn einen alle Frauen anhimmeln …

Klar. Aber ich genieße viel mehr meine Unabhängigkeit. Die Möglichkeit, 23 Stunden am Tag das zu machen, was ich will, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Das ist mir wichtiger als der Gedanke: Wow, ich kann jetzt eine Frau nach der anderen haben.

Hier ein Vorgeschmack auf das neue Album:

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