Heidi Klum - Germany's Next Topmodel

So fühlen sich die Nachwuchs-Models

Im Interview mit der Gala sprechen die verbliebenen Kandidatinnen über das Shooting mit den Madden-Brüdern und über die Stimmung in der Gruppe

Marie Nasemann

Wie war das Shooting als solches?

Es hat Spaß gemacht, aber es war wohl leider nicht mein bestes Shooting. Ich kam als letzte dran, hatte schon den ganzen Tag gewartet, und irgendwie ist es dann nicht so gut gelaufen.

Liegt Dir das rockige nicht?

Doch! Ich hätte sogar gedacht, dass es viel besser läuft, weil ich total auf Rockmusik stehe. Die Stereophonics und Oasis höre ich zum Beispiel sehr gern. Ich gehe auf Festivals und Konzerte und weiß also, wie Rocker auf der Bühne sind. Mir selber hat man das bei dem Shooting aber wohl nicht abgekauft ...

Und wie war es mit Good Charlotte?

Die waren total lässig drauf, die Band war mir auch vorher schon ein Begriff. Ich muss aber zugeben: Als die beiden rein kamen konnte ich erst sie nicht genau einordnen.

Wie findest Du Rocker?

Ehrlich gesagt, ich steh schon auf Rocker. Mein Freund spielt auch Bass und Gitarre in einer Band. Wenn einer ein Instrument spielt und dazu singt – irgendwie hat das was.

Hat er schon mal ein Lied für Dich geschrieben?

Er hat schon einige Lieder geschrieben, bei denen ich mir allerdings nicht sicher bin ob sie für mich sind. Da muss ich mir den Text noch einmal genauer anhören (grinst).

Und wie vermeidet Ihr, dass der Stress zu groß wird?

Man darf sich einfach nicht darauf versteifen, dass die Freundschaften zerbrechen, wenn eine rausfliegen sollte. Wenn man sich wirklich etwas zu sagen hat, dann wird man auch nach der Show noch miteinander sprechen.

Germany's Next Topmodel

Heidi Klum und ihre Mädchen

Staffel 11  Kaum sind die Castings in Deutschland vorbei, da wird schon wieder geshootet, was das Zeug hält. Hinter der Kamera gibt Heidi Klum ihren in neonpink gekleideten Models Tipps. Der Spaß kommt dabei natürlich nicht zu kurz.
Ganz der Profi: Mit einem prüfenden Blick checkt Heidi Klum die Foto-Resultate ihrer Mädchen. So richtig warm scheint es in Los Angeles jedoch nicht zu sein. Das Topmodel muss sich mit einem flauschigen Mantel warmhalten.
Doch nicht nur hinter der Kamera hält sich Heidi auf. Sie erklärt auch direkt am Shooting-Set, wie man am allerbesten posiert. Sie weiß es ja schließlich.
Das offizielle Jury-Foto ist da: Gemeinsam mit Thomas Hayo und Designer Michael Michalsky sucht Heidi Klum "Germany's Next Topmodel" 2016.

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Ira Meindl

Wie war das Shooting?

Es hat relativ viel Spaß gemacht, die Situation war aber ungewohnt.

Entspricht das rockige denn Deinem Wesen?

Ich würde mich nicht als Rockstar bezeichnen. So richtig ausflippen fällt mir eher schwer. Klar, es gehört zum Model-Beruf, aus sich herauszukommen und sich auch mal als jemand zu geben, der man gar nicht ist. Das finde ich auch völlig in Ordnung, aber im ersten Augenblick ist es häufig auch recht schwierig.

Wie waren denn die Madden-Brüder?

Die beiden waren superlustig und entspannt. Die haben und hilfreiche Tips gegeben und waren einfach nur cool drauf.

Sind Rocker denn die Art von Männern, die Du gut findest?

Die Maddens waren mir ehrlich gesagt etwas zu klein. Alles in allem passte das ganze, das tättowierte aber schon gut zu ihnen. Ich selber habe aber keinen speziellen Typ Mann, auf den ich stehe. Das klingt jetzt vielleicht etwas schlicht, aber: Hauptsache der Charakter stimmt.

Bist Du vor Laufstegauftritten noch aufgeregt?

Ich bin eigentlich immer aufgeregt – egal ob nun vor einem Laufstegauftritt oder einem Shooting. Mir zittern die Knie zwar nicht mehr so wie ganz am Anfang, aber es sind halt doch alles neue Erfahrungen.

Germany's Next Topmodel Maria2 220

Der Würzburgerin Maria werden gute Chancen auf den Sieg bescheinigt

Maria Beckmann

Wie war das Rockstar-Shooting?

Lustig, aber auch ein bisschen peinlich. So wie wir abgespackt haben will ich eigentlich gar nicht, dass das jemand sieht.

Das heisst...

Wir sollten einfach so frei rumtanzen und hüpfen, und wenn man das auch noch ohne Musik macht, dann kommt man sich etwas seltsam vor.

Stehst Du auf Rocker?

Ach, das kann ich so nicht sagen. Das ist mehr eine Frage der Persönlichkeit. Ein Mann der mir gefällt muss nett, lustig, zielstrebig sein – und mich gut finden.

Wie ist die Stimmung unter den verbliebenen Models?

Ziemlich gut momentan! Jetzt wo es auf die Zielgerade zugeht nimmt man natürlich vieles verbissener. Aber alles in allem ist es jetzt fast entspannter, als früher, als noch mehr Mädchen gegeneinander antraten.

Gehst Du heute immer noch fest davon aus, dass Du gewinnst?

Ich habe mir von Anfang an vorgenommen, mein bestes zu geben. Wenn es irgendwann dann nicht mehr reichen sollte, dann weiß ich für mich zumindest, dass ich alles getan habe was möglich war. Klar möchte ich aber gern ins Finale kommen, und natürlich möchte ich auch gewinnen.

Sarina Nowak

Wie war das Shooting?

Das hat voll Spaß gemacht, weil man da einfach voll ausrasten durfte. Doof war nur, dass wir auch "I love Rock'n Roll" singen sollten, und das kann ich ja gar nicht, da habe ich mich total blamiert.

Gefällt Dir Rock'n Roll?

Ja, total. Ich musste ja mit den Schlagzeug-Sticks rumlaufen und so, und das hat schon Spaß gemacht. Ich stehe aber nicht wirklich auf Rocker. Einem Mann muss ich vertrauen können und er muss vor allem lustig sein, sonst wird es langweilig.

Vor einer Modenschau, wie angespannt bist Du da?

Ich bin immer voll aufgeregt. Vor Shootings geht es inzwischen, aber Modenschauen sind echt nicht meine Stärke.

Heidi Klum wird nun zum vierten mal Mutter. Wie ist sie als Coach?

Heidi ist echt toll, echt total lieb. Für uns ist sie auch so etwas wie eine Ersatz-Mutter.

Sara Nuru

Wie lief die Show für Dich?

Ich fand es super. Vorher bin ich immer ziemlich nervös, aber am Ende lief alles gut. Mir macht es einfach großen Spaß auf den Laufsteg zu gehen. Das Gefühl, kurz bevor man rausgeht, die Scheinwerfer und dann links und rechts die Leute – das ist einfach Wahnsinn.

Laufsteg oder Shootings, was gefällt Dir besser?

Ganz klar der Laufsteg. Ich kann gar nicht beschreiben was für ein tolles Gefühl es ist da raus zu gehen, und einfach alle Blicke sind auf einen gerichtet. Das ist toll.

Mandy Bork

Du bist bekannt dafür, auf Laufstegen gut rüberzukommen...

Ich fühle mich dort auch einfach sauwohl, das ist einfach mein Element. Hier bei der Show musste ich nun sogar drei mal raus, ich bin nicht gestolpert, habe mich nicht verlaufen – alles war perfekt und entspannt.

Warst Du von Anfang an so routiniert?

Das laufen hatte ich von Anfang an zumindest ungefähr drauf. Ein paar Tipps und Tricks habe ich natürlich gelernt. Ich merke aber, dass ich insgesamt immer entspannter werde. Heute war ich gar nicht aufgeregt, und so kann ich die Auftritte viel besser genießen.

Und wie verhält es sich mit Fotoshootings?

Ach, die machen auch Spaß. Das aufregende am Catwalk aber ist, dass ich nur eine Chance habe. Ich gehe raus, und alles muss perfekt sein. Fotoshootings sind da schon anders, wenn es mal nicht so gut läuft, dann kann man es theoretisch so häufig wiederholen bis es passt. Der Adrenalin-Kick beim Laufsteg ist also höher.

Wie lange habt ihr gebraucht um die Rockstar-Bilder zu machen?

Das ging relativ schnell. Jede von uns stand so 10 bis 15 Minuten vor der Kamera.

Von Rockstars heisst es, dass sie exzessiv leben. Euch wird Disziplin gepredigt. Was liegt Dir näher?

Ich würde sagen ein Mittelding. Ich bin nicht so irrsinnig diszipliniert, aber wenn ich eine Aufgabe bekomme, dann mache ich das auch.

Da gehen die Meinungen bei Euch ja auseinander. Wie ist das: Wenn eine von Euch eine Schwäche hat, helft Ihr Euch dann Gegenseitig?

Jede von uns hat so ihre Eigenheiten, ihre Stärken, ihre Schwächen. Grundsätzlich helfen wir uns da aber schon soweit es möglich ist und geben Tipps.

Wer hat bei Euch intern die besten Chancen?

Das wechselt irgendwie täglich. Mal stehen der einen die Sachen besser, mal der anderen. Insofern gibt es aber echt keine Favoritin.

Ist die Modebranche denn so, wie Du es Dir vorgestellt hast?

Es ist sogar besser. Dass es mir so viel Spaß macht hätte ich ehrlich gesagt vorher nicht gedacht. Mir ist während der Show erst bewusst geworden wie vielseitig der Beruf ist. Darum: Die Arbeit macht mir fünfmal mehr Spaß als ich es gedacht hätte

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