Harry Potter - Daniel Radcliffe
© Getty Images Harry Potter - Daniel Radcliffe

Harry Potter - Daniel Radcliffe Wird der neue Film ein Flop?

Bei ersten Testvorführungen kam "Harry Potter und der Halbblut-Prinz" bei den Zuschauern gar nicht gut weg. Liegt es daran, dass Hauptdarsteller Daniel Radcliffe inzwischen zu alt für die Rolle des "Harry Potter" ist?

Der neue "Harry Potter"-Film ist abgedreht und die Fangemeinde wartet gespannt auf erste Informationen über "Harry Potter und der Halbblut-Prinz". Doch was die ersten Testzuschauer berichten, klingt nicht vielversprechend.

Nur eine Handvoll erlesener "Harry Potter"-Fans durften jetzt bei einer Testvorführung den Film bereits sehen. Ihr Urteil ist ernüchternd: Bei der Umsetzung des Buches seien zum Teil wichtige Charaktere weggelassen worden. Darüber hinaus seinen viele neue Szenen eingefügt, die aber "witzlos" seien. Und der Namensgeber - der Halbblut-Prinz - wäre viel zu selten zu sehen. Insgesamt sei der Film eine seichte Romanze geworden.

So äußerte sich ein entäuschter Fan: "Der Film ist dominiert von Romanzen: Ron mit Lavender Brown, Ginny mit Dean Thomas, Hermiones wachsende Liebe für Ron, Rons, durch einen Zaubertrank geschürtes, Begehren gegenüber Romilda Vane und schließlich Harry und Ginny." Ein anderer sagte gegenüber der britischen Zeitung "The Sun": "Jeder der das Buch gelesen hat, wird schwer enttäuscht sein."

Ist "Harry Potter und der Halbblut-Prinz" zu seicht geworden?
© PR Warner Bros.Ist "Harry Potter und der Halbblut-Prinz" zu seicht geworden?

Im vorletzten "Harry Potter"-Abenteuer geht es darum, dass Zauberschüler Harry von seinem Lehrer Dumbledore darin unterrichtet wird, wie er seinen Erzfeind Voldemort besiegen kann. Im Buch hat Harry Potter einige entscheidende Erinnerungen. Im Film bleiben bloß zwei übrig. Und offenbar wird der Tod eines der Hauptcharaktere so verharmlost, dass er massiv an Bedeutung verliert. Ein Fan dazu: "Die letzten Dreiviertel des Films sind so fürchterlich umgesetzt, dass der Todesfall eher wie ein unglücklicher Unfall, denn eine authentische Tragödie wirkt."

Bleibt für Regisseur David Yates, dass eine nicht im Buch vorkommende Kampfszene auf der "Millenium Bridge" als durchweg positiv bewertet wurde. Voraussichtlich am 16. Juli kommt Daniel Radcliffe mit "Harry Potter und der Halbblutprinz" auf die deutschen Leinwände. Dann kann sich jeder sein eigenes Urteil bilden.

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