Glastonbury Festival
© WireImage.com Glastonbury Festival

Glastonbury Festival Ausnahmsweise stilles Örtchen

Das Farmland, auf dem sonst im Sommer Tausende Musikfans aus aller Welt und viele Stars zum "Glastonbury Festival" zusammenkommen, wird 2012 ein stilles Örtchen sein: Das Musikspektakel wurde abgesagt, weil nicht genügend Dixie-Klos zur Verfügung stehen

Pech für alle Fans des "Glastonbury Festivals": Das weltbekannte Musikspektakel im Südwesten Englands wurde für das Jahr 2012 abgesagt. Schuld daran ist kurioserweise die Sommerolympiade 2012 in London. Die Hauptstadt nimmt dafür nämlich sämtliche Ressourcen des Landes an Dixie-Klos und an Sicherheitsleuten in Beschlag.

Wie die britische Zeitung "The Guardian" berichtet, wäre es für den Gründer der Musik-Veranstaltung, Bauer Michael Eavis, schlichtweg zu teuer geworden, das benötigte Sicherheitspersonal sowie die benötigten Toiletten im Olympia-Jahr zu bezahlen. "2012 ist ein traumhaftes Jahr für Toiletten-Anbieter, die Preise steigen zwangsläufig" sagte Eavis. Für das Glastonbury-Festival liefern normalerweise vier verschiedene Anbieter an die 700 tragbare Toiletten, rund 600 Sicherheitsleute sind im Einsatz. Um die für die Olympiade geschätzt benötigten 14.000 Dixie-Klos zusammen zu bekommen, zählt jedes einzelne.

Das englische Glastonbury-Festival in der beschaulichen Region Somerset zieht jedes Jahr viel Prominenz an, die Karten für das kommende Jahr sind bereits ausverkauft. In regelmäßigen Abständen pausiert das ökoorientierte Festival jedoch, um dem Ackerland die Gelegenheit zur Erholung zu geben. 2012 wird Glastonbury also zum stillen Örtchen. Aber 2013 darf wieder laut gefeiert werden.

sst